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Skate-Nights rücken ein Stück näher

Skate-Nights rücken ein Stück näher

Die Skate-Nights rücken zumindest ein Stück näher. Zwar ist immer noch nicht abschließend geklärt, ob es dieses Jahr eine Neuauflage der Veranstaltung geben wird, aber die Polizei habe grundsätzlich keine Bedenken, sagte Kulturamtsleiter Thilo Huble im Gespräch mit unserer Zeitung.

Rund acht Jahre sind vergangen, seit letztmals zahlreiche sportbegeisterte Menschen im Rahmen einer "Skate-Night" durch Zweibrücken rollten. Nun ist die Neuauflage dieser einst so beliebten Veranstaltung zumindest ein Stück nähergerückt. "Wir haben das Vorhaben noch nicht abschließend geprüft. Aber erste Gespräche mit Sicherheitsbehörden sind erfolgt. Die Polizei hat erklärt, keine grundsätzlichen Bedenken zu haben", sagt Kulturamtsleiter Thilo Huble im Gespräch mit unserer Zeitung. Im Juni vergangenen Jahres hatte er im Merkur erstmals kundgetan, dass eine Neuauflage der Skate-Nights als Option geprüft werde. Als voraussichtliches Jahr der Wiedereinführung wurde 2016 genannt. Aber in trockenen Tüchern ist noch nichts, erklärt Huble. "Wir wollen die Skate-Nights an eine andere Veranstaltung sozusagen ,andocken'", sagt der Kulturamtsleiter. Heißt: Tagsüber solle eine Feier stattfinden, ein kulturelles Ereignis, und im Anschluss könnten dann abends die Skater ihre Runden durch die Rosenstadt drehen. Entscheidend für eine Rückkehr der Skate-Nights sei der bauliche Zustand der Straßen, auf denen das Ereignis stattfinden soll, merkt Huble an. "Wir müssen uns den Straßenbelang natürlich noch ganz genau anschauen."

Der Zustand der Straßen in Zweibrücken werde mit den Jahren ja nicht unbedingt besser, aus Sicherheitsgründen müsse eine Route gefunden werden, die sinnvoll abgefahren werden könne, sprich, sportlich nicht zu herausfordernd sei und vom baulichen Zustand her keine Gefahren für die Teilnehmer auf ihren Rollen darstelle. Diese Prüfung laufe noch. Ob die Polizei bei einer Neuauflage wieder "mitrolle", also skatende Beamte zum Schutz mitfahren lasse, stehe noch nicht fest. Sprich: Einiges ist noch offen. Nichtsdestotrotz betont Huble: "Wir wollen die Skate-Nights grundsätzlich durchführen. Wir planen das für 2016!"

Im 14-tägigen Rhythmus rollten die Skater bis 2008 während der Sommermonate durch die Stadt, teilweise waren es bis zu 400 Teilnehmer. Die Polizei stellte damals regelmäßig Ordnungshüter auf Rollen, die als eine Art "Geleitschutz" mitfuhren.