Sibirische Erlen sind gepflanzt

Die sibirischen Erlen, die gestern auf dem Alexanderplatz gepflanzt wurden, sind Frühblüher, die im Januar oder Februar blühen. Deshalb seien sie „allergikerfreundlicher“, betont Gartenmeister Heiko Hübscher.

Sieben sibirische Erlen zieren seit gestern den Alexanderplatz. Ein sichtbares Zeichen, dass die Umgestaltung des Platzes in den letzten Zügen liegt. Wie Stadtsprecher Heinz Braun auf Nachfrage sagte, werden die Pflasterarbeiten auf dem Platz bis spätestens nächste Woche beendet. Damit könne der Weihnachtsmarkt am 30. November aufgebaut werden. Ausnahme ist der Bereich des Wasserspiels, wo noch betoniert werden muss. Braun: "Das Karussell wird dann in der ersten Dezemberwoche aufgestellt." Damit müssen die Kleinen beim Weihnachtsmarkt nicht darauf verzichten. Die Erlen tragen noch Blätter und sind etwa neun Meter hoch. "Sie werden noch wachsen", sagte Stadtgartenmeister Heiko Hübscher. Es seien "jugendliche Bäume, die erwachsen werden und keine erwachsenen Bäume, die runter geschnitten wurden".

Der Gartenmeister erwähnte, dass die sibirischen Erlen früh blühen, nämlich im Januar, Februar. Da säßen weniger Menschen auf dem Platz. Deshalb seien die Bäume "allergikerfreundlicher". Heute kommt zu den sibirischen Bäumen noch ein westpfälzischer Weihnachtsbaum. Der Umwelt- und Servicebetrieb (UBZ), der die Erlen gesetzt hat, stellt auch den knapp über zehn Meter hohen Baum mit einem Hubsteiger auf. Dann werden auch die noch zusammengebunden Spitzen der Erlen befreit.

Neben den Pflasterarbeiten auf dem Platz werden bis kommender Woche auch die schwarzen Steine um die Alexanderskiche verlegt. Dazu wird in der nächsten Woche auch die Vertiefung hinter der Kirche vom Baumaterial geräumt, damit auch dieser Bereich des Weihnachtsmarkts am 30. November aufgebaut werden kann. In der Alexanderstraße wird der Gehweg entlang der Geschäfte in dem gelben Farbton ebenfalls in der kommenden Woche verlegt. Die in dem rötlich-braunen Farbton gehaltene so genannte Funktionsfläche werde nach Auskunft Brauns erst in der ersten Dezemberwoche fertig. Davon seien sechs Verkaufshäuschen betroffen. Die Firma Wolf & Sofsky habe sich bereit erklärt, den Betreibern der Verkaufsbuden unentgeltlich zu helfen.

Braun hat keine Bedenken, dass diese sechs Häuschen und das Karussell auf dem Platz vor Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Freitag, 6. Dezember, stehen. Bei der Aufstellung des Karussells sind Mitarbeiter des UBZ dabei. "Der Weihnachtsmarkt kann unter normalen Umständen wie geplant stattfinden."