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Seniorengerechtes Wohnen in Zweibrücken

Seniorengerechtes Wohnen in Zweibrücken

Senioren werden im familienfreundlichen Zweibrücken natürlich nicht allein gelassen. Die grüne Lunge ringsum und in der Stadt selbst lädt zum Spazieren ein, zu jeder Jahreszeit. Im Mehrgenerationenhaus des DRK in der Maxstraße 7 treffen sich Jung und Alt zu Gesprächen und Spielen. Sportvereine bieten Seniorensport an, Wanderungen, Herzkreislaufgymnastik, Koronarsportgruppen. Das weitläufige Kulturprogramm bietet zahlreiche interessante Veranstaltungen an. Betreutes Wohnen oder seniorengerechtes Wohnen finden sich im Angebot.

Die ökumenische Sozialstation in der Landauerstraße zum Beispiel bietet neben Beratung über Pflegeversicherung und Finanzierung von ambulanten Pflegeleistungen Antworten auf detaillierte Fragen zum Sozialgesetzbuch. Natürlich gehört praktische Pflege zu Hause zu ihren Aufgaben, die die gesamte häusliche Betreuung umfasst. Essen auf Rädern kommt auf Bestellung direkt ins Haus.

Zwei Seniorenheime oder Altenpflegeeinrichtungen liegen in der Nähe der Stadtmitte: Das Awo-Seniorenhaus am Rosengarten und das Johann-Hinrich-Wichern-Haus. Letzteres verfügt über 143 vollstationäre Plätze, neun Tagespflegeplätze und einen Kurzzeitpflegeplatz.

Das Awo-Seniorenhaus umfasst 91 Einzel- und 28 Doppelzimmer mit Blick über Park, See und Zweibrücken. "Mit der Cafeteria holen wir Zweibrücken ins Haus", heißt es.

Gleiches gilt auch für das Wichernhaus, das eine großzügige Gartenanlage besitzt. Hier verbinden sich Tradition und Moderne. Der historische Teil, die Villa Froelich, ist ein Ort der Begegnung in besonderer Atmosphäre mit Cafeteria, Andachtsraum, Bibliothek, Therapie- und Besprechungsräumen, alles steht auch Besuchern aus der Stadt offen. Konzerte finden in beiden Häusern statt.

Viele Angebote im Seniorenzentrum

In der Bleicherstraße 8a befindet sich das Seniorenzentrum der Stadt. 14-tägig findet ein Aquarellkurs statt, ehrenamtlich geleitet von Hannelore Cleemann. Sie sagt: "Es ist mir ein Anliegen, eine Wohlfühlgruppe für Senioren zu leiten, in der BBS biete ich 14-tägig einen Kurs ‚Arbeiten mit Ton' an." Weitere Infos erteilt das Seniorenbüro der Stadt in der Schillerstraße 6, Telefon (0 63 32) 87 15 31.

Außerdem gibt es in der Stadt und in der Region viele unterschiedliche Angebote, den Lebensabend individuell und eigenverantwortlich zu gestalten. Die meisten Menschen möchten in den eigenen vier Wänden alt werden. Wenn Angehörige nicht in der gleichen Stadt wohnen, - was heute bei vielen Menschen berufsbedingt der Fall ist - dann sind Pflegedienste, zum Beispiel die des Deutschen Roten Kreuzes in Zweibrücken, Kreisverband Südwestpfalz, eine gute Alternative zur Betreuung im Heim.

"Alles aus einer Hand"

Weil jede Pflegesituation anders ist, ist es in einigen Fällen sinnvoll, dass der Pflegedienst in die Wohnung kommt und den Angehörigen hier mit fachlichem Rat zur Seite steht. Auch für die Angehörigen können Pflege- und Betreuungsdienste etwas leisten: Sie bieten meist auch Kurse an, wie mit Pflegebedürftigen umzugehen ist.

"Alles aus einer Hand" lautet dabei das Motto des DRK. "Unser Tätigkeitsfeld ist dabei sehr vielfältig. Unsere Hilfe setzt genau da an, wo das Zuhause unserer Kunden ist", betont Kreisgeschäftsführer Mario Sauder. Das Angebot des Roten Kreuzes umfasst vor allem den SozialenService mit PflegeService, HausNotrufService, MenüService und HaushaltsService. Außerdem unterhält das DRK das Gästehaus für Pflege in Mörsbach. Dieses punktet mit seiner überaus familiären Atmosphäre. Das Haus ist ISO 9001-zertifiziert und verfügt über 30 Plätze plus fünf Tagesplätze.

Schulungen für Angehörige

Die einzelnen Institutionen und Verbände bieten außerdem zahlreiche Schulungen zum Beispiel zu den Themen "Hauskrankenpflege" oder "Was tun bei Demenz" an. Hier erhalten Angehörige Tipps zum rückenschonenden Heben genauso wie die Möglichkeit eines Austausches mit anderen pflegenden Angehörigen. Wenn Verwandte einmal Urlaub von der Pflege nehmen wollen, selbst erkrankt sind oder sich aus anderen Gründen für eine bestimmte Zeit nicht selbst kümmern können, übernehmen die Pflegedienste die Versorgung der Patienten. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten maximal für vier Wochen pro Jahr. Die meisten Pflegedienste verleihen auch Hilfsmittel, wie zum Beispiel Badewannenlifter.