Schulschließungen kein Thema

Zweibrücken. In den Grundschulen der Stadt Zweibrücken und dem Landkreis Südwestpfalz wurden in diesem Jahr schon weniger ABC-Schützen eingeschult. Waren es in den acht Zweibrücker Grundschulen 2008 noch 332 Erstklässler, werden es nach der Prognose 2011 noch 243 sein. In den fünf Grundschulen der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land waren es 2008 noch 153 Schüler

Zweibrücken. In den Grundschulen der Stadt Zweibrücken und dem Landkreis Südwestpfalz wurden in diesem Jahr schon weniger ABC-Schützen eingeschult. Waren es in den acht Zweibrücker Grundschulen 2008 noch 332 Erstklässler, werden es nach der Prognose 2011 noch 243 sein. In den fünf Grundschulen der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land waren es 2008 noch 153 Schüler. Nach den Sommerferien 2011 werden nach der Prognose noch 103 Kinder das erste Mal zur Schule gehen.Aus der Sicht der Stadt Zweibrücken "ist keine Schule gefährdet", sagt der Beigeordnete Rolf Franzen auf Anfrage des Pfälzischen Merkur. Wobei letztlich das Land über Schulschließungen entscheidet. Dazu versichert die Sprecherin des Bildungsministeriums, Sabine Lucht, dass es keine Überlegungen oder ein "Schulschließungsprogramm" gebe (wir berichteten). Der Zweibrücker Schuldezernent Franzen vertraut auf das Wort der Bildungsministerin Doris Ahnen, dass in Rheinland-Pfalz der Grundsatz "Kurze Beine - kurze Wege" gültig bleibt. Franzen verweist darauf, dass die Prognosezahlen von den tatsächlichen Zahlen noch abweichen können durch Zuzüge oder Wegzüge.

Ab dem Jahr 2012 fällt die Gesamtzahl der Einzuschulenden in den acht Schulen bis 2015 nicht mehr. Wobei es bei den einzelnen Grundschulen durchaus unterschiedliche Entwicklungen gibt. Auch zwischen den beiden kleinen Grundschulen in Mittelbach und Rimschweiler. Während die Mittelbacher Grundschule die ABC-Schützen konstant bleibt mit einem Ausrutscher nach oben 2013, sinken die Erstklässer in Rimschweiler ab 2013 bis unter zehn Kinder. In den fünf Grundschulen der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land bleibt die Zahl bis 2014 noch über 100, um dann bis 2016 auf 83 zu fallen. "Bis dahin habe ich keine Befürchtungen, dass ein Standort geschlossen wird", sagt Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann. Ob das in den folgenden Jahren so bleiben werde, bleibe abzuwarten. Wobei sich Pirmann durchaus sogenannte Kombiklassen vorstellen kann, das Zusammenlegen zweier Jahrgänge. Diese Zusammenlegung sieht auch das Land als eine Möglichkeit vor. Auffallend in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land sind die prognostizierten Rückgänge in Bechhofen und Dellfeld auf elf. Doch in anderen Grundschulen im Landkreis Südwestpfalz sinkt die Zahl noch deutlicher. Dabei gehen die Zahlen in der Grundschule in Wallhalben rauf und runter.

2014 und 2016 sind es 15 beziehungsweise 16. Dazwischen sind es 31 ABC-Schützen. In der Grundschule Bottenbach, die auch Kinder aus Groß- und Kleinsteinhausen sowie Riedelberg besuchen, fällt nach starken Jahrgängen von 2013 bis 2015 mit 20 Einzuschulenden auf sechs im Jahr 2016.