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Ortsbeirat Rimschweiler: Schrottplatz soll bebaut werden

Ortsbeirat Rimschweiler : Schrottplatz soll bebaut werden

(sf) Auf dem ehemaligen Schrottplatz in Rimschweiler sollen Häuser gebaut werden. Investoren haben Interesse gezeigt, das Gelände an der Vogesenstraße zu entwickeln. Der Rimschweiler Ortsbeirat sprach sich nach Auskunft der Ortsvorsteherin im nicht öffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung für einen Investor aus.

Diesen empfahl der Ortsbeirat den städtischen Gremien, die letztlich entscheiden.

Im vergangenen Jahr hat sich der Ortsbeirat dafür ausgesprochen, einen örtlichen Bücherschrank aufzustellen. Die Verwaltung habe nach Gesprächen den Parkplatz beim Gemeindehaus vorgeschlagen, informierte die Ortsvorsteherin. „Da sieht niemand den Bücherschrank. Dann geht niemand hin“, sprach sich Anke Fuhrmann (SPD) gegen den Standort aus. In der Diskussion schlug Gabi Schmidt (SPD) den Parkplatz an der Vogesen-/Bayernstraße als Standort vor. Den Standort soll die Verwaltung prüfen, beschloss der Ortsbeirat. Nach wie vor soll eine ausgemusterte Telefonzelle als Bücherschrank dienen, beantwortete Seibert eine Frage von Kunz.

Von der Anhebung der Haushaltssperre sei auch das Vorortbudget betroffen, sagte die Ortsvorsteherin. Nach den getätigten Ausgaben für den Neujahrsempfang und den Hot Spot sowie die bereits beschlossenen Ausgaben für den Blumenschmuck, den Kranz für den Volkstrauertag oder den Umwelttag blieben noch 340 Euro übrig. Für 50 Euro werden Farbdosen angeschafft, um Holzbänke am Radweg zu streichen. Für den Haushalt 2021/22 regte der Ortsbeirat die Sanierung der Toilette in der Grundschule und die Sanierung der Sanitäranlage im Gemeindehaus an.

Diskutiert wurde über die Gestaltung des Volkstrauertags. In den letzten Jahren sei die Besucherzahl auf dem Friedhof zurückgegangen. Deshalb schlug Seibert vor, das Gedenken zunächst in der Kirche durchzuführen, und dann die Kränze an der Leichenhalle niederzulegen. Schantz wollte es bei der bisherigen Veranstaltung auf dem Friedhof belassen. Er stimmte dem Vorschlag Kirche dann aber doch zu. Lahm und Gerhard Weber (SPD) meinten, man könne völlig auf die Veranstaltung verzichten. Weber: „Die Zeit ist rum. Das sieht man an den Teilnehmern. Das muss man akzeptieren.“ Es gebe ja die zentrale Veranstaltung der Stadt auf dem Ehrenfriedhof, sagte Metzger. Die Mehrheit war der Meinung, dass man die Alternative in der Kirche versuchen sollte. Die Ortsvorsteherin möchte mit dem Gesangverein und der Schule, die die Feierstunde mitgestalten, über das Thema reden.

Der Ortsbeirat war mit der Antwort der Stadt auf den Antrag, die Hecke an der Einfahrt auf den Radweg am ehemaligen Bahnhof zu entfernen, nicht einverstanden. „Die Hecke ist ein Sicherheitsrisiko für die einfahrenden Fahrradfahrer“, sagte Fuhrmann. Lahm wies darauf hin, dass die Bäume an der Ortsausfahrt Richtung Ixheim ein Risiko darstellten.