Schöne Plätze und nette Ecken

"Wir haben viele schöne Plätze in Zweibrücken , um die uns andere Städte beneiden", sagt der Abteilungsleiter Stadtplanung im Bauamt, Harald Ehrmann. Und diese Plätze rückt die Verwaltung am Tag der Städtebauförderung am Samstag, 21. Mai, in den Blickpunkt. Schon seit den 1980er Jahren würden in Zweibrücken die Plätze aus Mitteln der Städtebauförderung umgestaltet und erneuert. Dabei zählt der Stadtplaner den Schlossplatz, den Goetheplatz, den Herzogplatz, den Hallplatz oder den vor zwei Jahren neu gestalteten Alexanderplatz auf. "Auf Schautafeln wollen wir am Samstag die Leute informieren." Dazu werden auf dem Hallplatz Pavillon-Zelte aufgestellt, in denen Mitarbeiter des Bauamts von zehn bis zwölf Uhr die interessierte Bevölkerung informieren wird.

Im vergangenen Jahr präsentierte die Verwaltung Projekte der Innenstadtsanierung im ehemaligen City-Outlet. "In diesem Jahr wollten wir raus zu den Menschen gehen", erklärte Ehrmann. "Die Plätze der Stadt tragen dazu bei, eine besondere Atmosphäre zu schaffen", sagte Stadtsprecher Heinz Braun. Dabei mache die Verschiedenartigkeit den besonderen Reiz aus, ergänzte Barbara Kleiner vom Bauamt. So wirke der Alexanderplatz durch das Wasserspiel, der Hallplatz durch die belebte Gastronomie oder der Herzogplatz durch seine architektonische Gestaltung. Während die Planer bei den Plätzen durch Gestaltungsideen eingreifen könnten, müssten die Bürger die netten Ecken für sich selbst finden, meint Ehrmann. Sei es eine Bank am Goetheplatz, ein Winkel am Schwarzbach oder ein Café in der Fußgängerzone. Neben den Plätzen zeigt das Bauamt auf dem Hallplatz auch neue Plakate vom Projekt Soziale Stadt in Bubenhausen und in den Breitwiesen. "Wir wollen den Bürgern zeigen, was bei dem Projekt inzwischen passiert ist", sagt Kleiner. Dazu wird auf einer Karte auch auf das neue Gebiet entlang der Steinhauser Straße mit der Canadasiedlung hingewiesen.