Schnee stört den Busverkehr

Zweibrücken. "Die Sicherheit geht vor", begründete der Betriebsleiter der Verkehrsgesellschaft Zweibrücken (VGZ), Marco Müller, warum am Freitag zum Beispiel nach Wattweiler, auf den Fasanerieberg und zur Fachhochschule keine Busse fuhren. Und auf der Linie zum Europaring oder nach Niederauerbach einige Haltestellen nicht angefahren wurden

Zweibrücken. "Die Sicherheit geht vor", begründete der Betriebsleiter der Verkehrsgesellschaft Zweibrücken (VGZ), Marco Müller, warum am Freitag zum Beispiel nach Wattweiler, auf den Fasanerieberg und zur Fachhochschule keine Busse fuhren. Und auf der Linie zum Europaring oder nach Niederauerbach einige Haltestellen nicht angefahren wurden. "Auf der eisglatten Fahrbahn blieben die Busse liegen. Da ging nichts mehr."Und abwärts seien die tonnenschweren Fahrzeuge auf Eis nicht zu stoppen. "Wir wollen nicht sehenden Auges Unfälle mit Verletzten riskieren."Schon am Donnerstag wurde die Mannlich-Realschule nicht mehr angefahren. Die Schulbusse hielten an den Tennisplätzen. Der Entsorgungsbetrieb konnte nicht mehr alle Straßen mit Salz streuen. Die Strecken ohne Steigung würden weiter angefahren. Bei der VGZ seien die Fahrer angewiesen zu entscheiden, ob gefahren werden kann oder nicht. Das gleiche gelte bei der Saar-Pfalz-Bus GmbH, sagte Roger Weingart vom Linienmanagement. "Die Fahrer sind vor Ort. Die müssen entscheiden, was geht." Die Saar-Pfalz-Bus fuhr gestern die höher gelegenen Orte wie Hermersberg und Saalstadt nicht an. Aber auch nach Riedelberg und Großsteinhausen, wo es steil bergauf geht, fuhren gestern keine Busse. Die Strecke nach Brenschelbach war nach Schneeverwehungen gesperrt. Marco Müller und Roger Weingart rechnen auch in der kommenden Woche mit schwierigen Wetterverhältnissen und mit Beeinträchtigungen im Busverkehr. Müller: "Darauf sollten sich die Fahrgäste einstellen." sf