Schlagloch an Schlagloch So hässlich sieht die übelste Straße in Zweibrücken aus – und was die Stadt nun vorhat

Zweibrücken · Wer über diese Straße in Zweibrücken fährt, muss gute Stoßdämpfer haben. Denn die Fahrbahn ist ziemlich ramponiert. Jetzt befasste sich der Stadtrat damit. Ist eine Lösung in Sicht?

Die Schlachthofstraße in Zweibrücken. Ein Erlebnis für jeden, der sie erfährt - im wahrsten Sinne des Wortes. Schon viele Jahre ist die Straße derart ramponiert, dass Autofahrer Sorge um ihr Vehikel haben müssen. In den kommenden Monaten soll nun tatsächlich die Sanierung angegangen werden.

Die Schlachthofstraße in Zweibrücken. Ein Erlebnis für jeden, der sie erfährt - im wahrsten Sinne des Wortes. Schon viele Jahre ist die Straße derart ramponiert, dass Autofahrer Sorge um ihr Vehikel haben müssen. In den kommenden Monaten soll nun tatsächlich die Sanierung angegangen werden.

Foto: Mathias Schneck

Manche Dinge muss man selbst erfahren, wenn man mitreden will. Die Schlachthofstraße ist so ein „Ding“. Kaputte Straßen gibt es viele in der rheinland-pfälzischen Stadt Zweibrücken. Aber die Schlachthofstraße ragt hier noch einmal heraus. Wer über diese Straße fährt, der wird durchgerüttelt und durchgeschüttelt wie ein Wodka-Martini für James Bond.

Stadtverwaltung befasst sich mit Schlagloch-Straße in Zweibrücken

Viele Zweibrücker haben die Hoffnung, dass diese ramponierte Straße irgendwann einmal saniert werden wird, wohl längst sausen lassen. Doch am Dienstagabend, 20. Februar, votierte der Bauausschuss einstimmig dafür: Im Rahmen der Wiederkehrenden Beiträge wird in den kommenden Monaten der Ausbau angegangen.

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Foto: Ville de Metz/Philippe GISSELBRECHT

Steffen Mannschatz, Vizechef des UBZ (Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken) stellte vor der Abstimmung die Planung vor. Zuerst überlegte Mannschatz, ob er mit Fotos den Zustand der Schlachthofstraße verdeutlichen müsse. Doch dann meinte er: „Ich denke, jeder weiß, wie die Straße aussieht.“

Was jetzt geplant ist

Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD), der die Sitzung leitete, sagte: „Jeder fühlt es.“ Die Belastung der Straße sei enorm, deutete Mannschatz an. So würden etwa 65 Busse am Tag von der Stadtbus-Zweibrücken-GmbH die Straße frequentieren. In direkter Nachbarschaft befinden sich zudem die Spedition Becker und Maurer und der Wertstoffhof des UBZ. Und gegenüber war bis vor kurzem noch der Schlachthof geöffnet. Zahlreiche schwere Fahrzeuge also sind unterwegs und belasten den Straßenkörper. Mannschatz sagte, angestrebt werde „die Bauklasse 1,8 mit einer Asphaltdecke von zirka 34 Zentimetern“.

Die Gehwege sollen Verbundsteine aufweisen in rot-brauner Farbe. Flächen für den ruhenden Verkehr sollen, wo möglich, auf der Fahrbahn eingezeichnet werden, Bepflanzungs-Maßnahmen sind vorgesehen. Bereits 2021 hat die Stadt eine Planung der Kosten vorgenommen, damals wurde von Gesamkosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro ausgegangen. Mittlerweile lautet die Schätzung auf 1,8 Millionen Euro. Aber erst die Ausschreibung werde zeigen, was tatsächlich auf die Stadt zukommt.

Frage zu Radweg in dem Bereich

Thorsten Gries (SPD) fragte wegen des Sportheims der VBZ nach. Interpretiere er den Plan richtig, dass es hier künftig nur noch eine Ein- und Ausfahrt geben wird? Mannschatz bejahte. Im Rahmen des Projekts Soziale Stadt solle der Platz am Sportheim ohnehin umgestaltet werden.

Pascal Dahler (CDU) sprach den Radweg am Hornbach an. Wie werde dieser künftig gestaltet sein? Auch der Radverkehrsbeauftrage Klaus Fuhrmann (SPD) fragte wegen der Radwege nach.

Und das ist die Entscheidung zur Sanierung

Details werden in den kommenden Monaten vom UBZ noch festgezurrt, die Planung, die der Umweltbetrieb am Dienstagabend vorstellte, war eine erste Skizzierung. Einstimmig gab der Bauausschuss grünes Licht für die Sanierung der Schlachthofstraße.

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