Rosenkönigin hoch zu Ross

Mit mindestens 550 Teilnehmern wird sich der Fastnachtsumzug heute ab 14.11 Uhr durch Zweibrücken schlängeln. Mit dabei ist auch Rosenkönigin Laura I., die erstmals auf einem Pferd teilnehmen wird.

Wenn sich heute um Punkt 14.11 Uhr der Fastnachtsumzug auf seinen Weg durch Zweibrücken macht, dürfte bei Daniela Mass ein Großteil der Anspannung abfallen. Zum allerersten Mal ist die Pirmasenserin, die seit Juli 2013 im Kultur-und Verkehrsamt der Stadt Zweibrücken arbeitet, für die Organisation des Umzugs verantwortlich. "Ich bin sehr aufgeregt, freue mich aber auch riesig auf morgen", sagte Mass kurz vor dem großen Tag: "Die Aufgabe ist für mich eine große Ehre, weil ich dazu beitragen kann, dass Tausende von Menschen einen glücklichen Tag verbringen."

Genauer gesagt könnten es 25 000 Menschen sein, die heute den Umzug besuchen - sofern das Wetter mitspielt. Davon gehen Mass und der Vorsitzende des veranstaltenden Verkehrsvereins, Jürgen Lambert, einfach mal aus. Bis gestern hatten sich 550 Personen für eine Teilnahme am Umzug angemeldet, 15 Gruppen nehmen zu Fuß oder auf dem Motivwagen teil. Bis kurz vor Beginn des Festzuges sind noch spontane Anmeldungen möglich, betonen Mass und Lambert (siehe "Auf einen Blick").

Der Umzug steht in diesem Jahr unter dem Motto "Lieber Rosen am Dienstag, als Asche am Mittwoch". Neu ist, dass Rosenkönigin Laura I. hoch zu Ross teilnehmen wird. Ihr Pferd wird gleich zu Anfang des Zuges hinter der Stadtkapelle herreiten. Dahinter wiederum folgt im Wagen Oberbürgermeister Kurt Pirmann, der anschließend auf der Tribüne Platz nehmen wird. Nach Ende des Umzuges - so gegen 16 Uhr - wird der OB dann auch den Stadtschlüssel von den Narren zurückbekommen - wie schon im vergangenen Jahr von Heike Hofer vom Karnevalverein Zweibrücken. Danach geht das bunte Treiben noch weiter, bis 20 Uhr im Festzelt auf dem Alexanderplatz. Der feiert in diesem Jahr gewissermaßen Fastnachtspremiere im neuen Gewand. "Der neue Alexanderplatz wird seine Bewährungsprobe bestehen können", ist sich Lambert sicher.

Der Umzug wird zuvor seinen gewohnten Weg nehmen. Startpunkt ist auch in diesem Jahr wieder die Festhalle, von dort aus geht es über die Landauer Straße, die Alte Ixheimer Straße und die Fruchtmarktstraße über den Alexanderplatz zum Schlossplatz, wo der Zug endet. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Stadtkapelle, der Fanfarenzug Bexbach, der Musikverein "Schwarze Husaren", die Zweibrücker Trommelschule Tam Tam sowie die Guggemusik "Rodalber Hexen". Den Schluss des Umzuges bildet der jüngste der fünf Karnevalsvereine der Rosenstadt, die Zweibrücker Fastnachtsfreunde. Dabei können sich die Besucher auf einen besonderen Abschluss des Zuges freuen, kündigt Mass schon mal an - sozusagen auf ein "Ende mit Ente". Man darf gespannt sein.

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Auf einen BlickBis kurz vor Beginn des Umzuges um 14.11 Uhr an der Festhalle sind noch spontane Anmeldungen für den Festzug möglich. "Das ist keine theoretische Möglichkeit, das wird in jedem Jahr tatsächlich wahrgenommen", betont der Vorsitzende des Zweibrücker Verkehrsvereins, Jürgen Lambert. Daniela Mass vom Kulturamt fügt hinzu, dass für alle, die sich für den Umzug anmelden, Versicherungsschutz gilt. gda