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Rosengarten soll Wellness-Oase werden

Rosengarten soll Wellness-Oase werden

Zweibrücken. Der Zweibrücker Kultur- und Verkehrsamtsleiter Thilo Huble will den Rosengarten zu einer Wellness-Oase machen. Derzeit verhandelt er nach eigenen Angaben mit mehreren möglichen Kooperationspartnern für das Programm, mit dem der Kulturpark weiter aufgewertet werden soll

Zweibrücken. Der Zweibrücker Kultur- und Verkehrsamtsleiter Thilo Huble will den Rosengarten zu einer Wellness-Oase machen. Derzeit verhandelt er nach eigenen Angaben mit mehreren möglichen Kooperationspartnern für das Programm, mit dem der Kulturpark weiter aufgewertet werden soll. Konkret denkt Huble an mehrere Veranstaltungen zum Thema Wohlfühlen - darunter auch angewandte Gesundheitsprogramme wie die aus der chinesischen Heilkunde stammenden Qigong-Übungen, die Körper und Geist gleichsam trainieren. Außerdem will der Amtsleiter im Rosengarten ein Beet mit Kräutern angelegen lassen, die gleich an Ort und Stelle bei Koch-Events verwendet werden, die das Rosengarten-Hotel organisieren soll.Huble hofft, durch die Veranstaltungen zum Thema Wohlfühlen viele neue Besucher für den Rosengarten gewinnen zu können. 2008 kamen über 81 000 Menschen in den Rosengarten. Um diese Besucherzahl, die auf dem Niveau der Vorjahre liege, halten zu können, müsse sich die Stadt ständig Gedanken über neue, attraktive Veranstaltungen machen. Über 25 000 Veranstaltungsbesucher zählte der Rosengarten im vergangenen Jahr, rund 3000 mehr als 2007. Dabei schlug der erstmals durchgeführte Herbst-Gartenmarkt mit 3300 Gästen zu Buche. Der Gartenmarkt im Frühjahr lockte sogar fast 10 000 Besucher an.

Für Huble ist und bleibt der Rosengarten mit seinen 60 000 Rosenstöcken und 9000 Stauden das touristische Aushängeschild Zweibrückens. Aber auch die Erlebnis-Stadtführungen seien ein großer Erfolg. Deshalb hat Huble für 2009 zwei neue Arten dieser Besichtigungs-Touren geplant: eine speziell für Kinder und eine, bei der die Teilnehmer auf einem Spezialfahrrad, das sieben Leuten Platz bietet, und mit einem Zweier-Velo die Sehenswürdigkeiten der Stadt abfahren.

Thilo Huble

Von der Entwicklung des DOZ (Designer Outlets Zweibrücken) verspricht sich Huble ebenfalls touristische Impulse. So sieht er wachsende Chancen für die City und den Rosengarten, von den steigenden Besucherzahlen in Deutschlands größtem Fabrikverkaufszentrum zu profitieren.