Rodelspaß statt Schneechaos

Zweibrücken. Außergewöhnliche Schneemassen, stürmische Winde, die für Schneeverwehungen sorgten - das erlebten die Zweibrücker am Wochenende nur im Fernsehen. Tief "Daisy" tobte sich zwar kräftig aus, aber in Norddeutschland

Zweibrücken. Außergewöhnliche Schneemassen, stürmische Winde, die für Schneeverwehungen sorgten - das erlebten die Zweibrücker am Wochenende nur im Fernsehen. Tief "Daisy" tobte sich zwar kräftig aus, aber in Norddeutschland. Weder beim Entsorgungs- und Servicebetrieb Zweibrücken (EBZ), der Autobahnmeisterei Ixheim oder beim Betriebshof der Verbandsgemeindewerke Zweibrücken-Land kam es zu Sonderschichten. Die getroffenen Vorbereitungen erwiesen sich als unnötig. Am Flughafen Zweibrücken gab es am Wochenende (im Gegensatz zu Ensheim) keine Ausfälle. Leichtes Schneegestöber in den Abend- und Nachtstunden zwang allenfalls dazu, dass die Grundstückseigentümer in Stadt und Land die Bürgersteige von Schnee zu befreien hatten. Im Stadtgebiet wie in den Orten von Zweibrücken-Land schoben die Räumfahrzeuge die weiße Pracht zur Seite, die allerdings nicht in vorher befürchteten Mengen vom Himmel gekommen war. "Da hatten wir schon viel schlimmere Wintertage", meinte der stellvertretende Werkleiter Gustl Kühn von Zweibrücken-Land, der für die Einsatzpläne beim Winterdienst verantwortlich zeichnet. Auf den Straßen gab es kaum Glätte-Unfälle. Groß war die Freude über die wenn auch dünne Schneedecke gestern bei den Kindern und Jugendlichen. Die zog es in Scharen zur Tschiffliker Dell oberhalb der Zweibrücker Fasanerie. Am Hang dort konnten sich alle beim Rodeln richtig austoben. Manfred Holaus nutzte zudem die Gunst der Stunde und war mit seinem mobilen Crêpes-Stand unterwegs. Wer sich auf einen Einkehrschwung in der Hütte des Zweibrücker Skiclubs freute und mit Kind und Kegel dort hin wanderte, stand dagegen vor verschlossenen Türen. Wohl weil für Skifahren dann doch die Grasnarbe zu sehr durchschimmerte. cos