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"Rettungsinseln" für Kinder und Senioren

"Rettungsinseln" für Kinder und Senioren

Zweibrücken. Der Arbeitskreis Sicherheit des Kriminalpräventionsrates wurde gestern Abend wiederbelebt. Eckhart Schiller übernimmt den Vorsitz des Arbeitskreises. "Die Sicherheit der Innenstadt" möchte der seit einem halben Jahr pensionierte Richter in den Mittelpunkt stellen. Dazu sucht Schiller auch den Kontakt mit der Polizei und dem städtischen Ordnungsamt

Zweibrücken. Der Arbeitskreis Sicherheit des Kriminalpräventionsrates wurde gestern Abend wiederbelebt. Eckhart Schiller übernimmt den Vorsitz des Arbeitskreises. "Die Sicherheit der Innenstadt" möchte der seit einem halben Jahr pensionierte Richter in den Mittelpunkt stellen. Dazu sucht Schiller auch den Kontakt mit der Polizei und dem städtischen Ordnungsamt. Er sagte: "Das ist ganz wichtig, abzuklären, wo wir uns gegenseitig behilflich sein können." City-Managerin Annette Hübschen wurde in der Sitzung des Arbeitskreises zur Stellvertreterin gewählt.Die Vorgänger Evelyne Cleemann (Vorsitzende) und Martin Graßhoff gaben ihre Ämter aus beruflichen und zeitlichen Gründen vor fast drei Jahren auf. Doch mit den Problemfeldern Ladendiebstahl, Sauberkeit, Szenetreffs, Vandalismus gebe es genügend Arbeit, sagte der Jugenddezernent Rolf Franzen, der Eckhart Schiller angesprochen hat.In der Sitzung stellte Hans Prager, Projektleiter des Mehrgenerationenhauses, das Projekt Rettungsinseln vor. Das in einigen Kommunen, unter anderem Pirmasens, bereits installierte Sicherheitskonzept soll "das Sicherheitsgefühl verbessern". Die "Rettungsinseln" sollen Kindern und Senioren in Notsituationen eine offene Tür bieten. Durch einen Aufkleber an einem Schaufenster oder einer Eingangstür werden diese Stellen, die keine Rundumversorgung anbieten, gekennzeichnet."Ich denke, das ist eine gute Sache", begrüßte Schiller die Idee. Seiner Meinung nach ist eine Rettungsinsel ein präventives Angebot "für den Fall, wenn etwas passiert". Wobei für Schiller solche Fälle Ausnahmen sind und bleiben sollen. Der Jugendbeauftragte der Polizeidirektion Pirmasens, Gerd Fallböhmer, begrüßte ebenfalls die Idee, die zur Präventionsarbeit der Polizei passe. Für den Leiter der Polizeiinspektion Zweibrücken, Stephan Bytzek, werde damit nicht nur mehr Sicherheit erreicht, es würden auch Werte vermittelt. sf