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Rathaus und Allee an der Schillerstraße werden beleuchtet

Rathaus und Allee an der Schillerstraße werden beleuchtet

"Es ist richtig, die Schillerstraße ins rechte Licht zu rücken", sagte Norbert Pohlmann (Grüne) in der Sitzung des Zweibrücker Hauptausschusses. Deshalb habe die Fraktion auch der Verlegung der Leerrohre als vorbereitende Maßnahme vor zwei Wochen im Stadtrat zugestimmt.

"Doch die Summe für die Beleuchtung scheint uns zu hoch." Da hätten die Grüne gerne Alternativangebote gehabt.

Deshalb stimmten der Grünen-Vertreter im Ausschuss und FDP-Vertreterin Ingrid Kaiser gegen das Lichtkonzept. Wobei Kaiser betonte, dass sie nichts gegen die Beleuchtung habe. "Aber die FDP ist gegen das gesamte Gestaltungskonzept mit der Treppe zum Schwarzbach in dem Bereich." Die Mehrheit stimmte dem Konzept zu, das nach Oberbürgermeister Kurt Pirmanns Angaben rund 155 000 Euro kostet.

Dem Vorschlag Pohlmanns, die Beleuchtung etwas zu verschieben, widersprach Sabine Wilhelm (SPD ). Denn die Fördermittel stünden nicht unbegrenzte Zeit zur Verfügung. Deshalb solle man die Akzentbeleuchtung des Rathauses und der Kastanienallee gemeinsam mit dem Umbau der Schillerstraße installieren. Und bei der Schillerstraße hat die Stadt "einen straffen Zeitplan", sagte Pirmann. Der Ausschuss vergab den Auftrag an die Firma Wolff aus Saarbrücken zum Preis von 171 500 Euro. Vergeben wurden auch die Fensterarbeiten für die Herzog-Wolfgang-Realschule zum Preis von 124 000 Euro.

Der Stadtrat bildet eine Kommission, die offene Fragen für eine digitale Gremienarbeit wie die Anschaffung von Tablets oder die Einspareffekte untersucht. Oberbürgermeister Pirmann stellte klar, dass kein Stadtratsmitglied gezwungen werde, auf digitale Arbeit umzustellen.