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Raiffeisen zieht bis zum Sommer um

Raiffeisen zieht bis zum Sommer um

Zweibrücken. Der Raiffeisen-Markt und das Lager ziehen um: Von der Luitpoldstraße an die wenige hundert Meter entfernte Kohlenhofstraße (wir berichteten). "Bis Mitte des nächsten Jahres soll der Umzug über die Bühne gehen", gibt der Geschäftsführer der in Worms ansässigen RWZ-Vertriebsgruppe Rheinhessen-Pfalz, Stephan Orlemann, den Zeitrahmen vor

Zweibrücken. Der Raiffeisen-Markt und das Lager ziehen um: Von der Luitpoldstraße an die wenige hundert Meter entfernte Kohlenhofstraße (wir berichteten). "Bis Mitte des nächsten Jahres soll der Umzug über die Bühne gehen", gibt der Geschäftsführer der in Worms ansässigen RWZ-Vertriebsgruppe Rheinhessen-Pfalz, Stephan Orlemann, den Zeitrahmen vor. Dann könnten die Landwirte schon im nächsten Jahr ihre Frucht am neuen Standort am alten Güterbahnhof abliefern. Für den Baudezernenten Kurt Dettweiler ist der Raiffeisen-Umzug ein "Eins-A-Projekt". Mit der Änderung des Bebauungsplans und vorbereitenden Maßnahmen habe die Bauverwaltung "ihre Hausaufgaben gemacht. Alle beteiligten Behörden arbeiten daran, dass der Umzug zügig vorangeht."Auf dem Gelände müssen noch alte Gebäude abgerissen werden, bevor Raiffeisen eine große Lagerhalle für 6000 Tonnen Schüttgut (Getreide und Düngemittel) errichten kann. "In einen zweiten Gebäudekomplex kommt der 400 Quadratmeter große Raiffeisen-Markt und eine 600 Quadratmeter große Lagerhalle", erläutert Orlemann die Pläne. Zwischen drei und 3,5 Millionen Euro investiert Raiffeisen nach Angaben Orlemanns in das Vorhaben.

"Wir wollten am interessanten Standort Zweibrücken bleiben", betont der Raiffeisen-Geschäftsführer. Allerdings sei der jetzige Platz umständlich und nicht mehr zeitgemäß. Mit dem Neubau werde die Lagerkapazität für Schüttgut erhöht und die Landwirte könnten schneller abliefern und damit wieder schneller auf die Felder zurück. "Das ist schon länger ein Wunsch der Landwirte." Dazu würden die 16 Mitarbeiter einen besseren Arbeitsplatz erhalten.

Die Raiffeisen-Waren-Zentrale Rheinhessen-Pfalz hatte neben dem Standort am alten Güterbahnhof in der Vergangenheit auch die Standorte auf dem Flugplatz-Gelände oder im Gewerbegebiet Etzelweg in der Überlegung. Die Nähe zum bisherigen Standort und die gute Erreichbarkeit hätten letztlich für die Kohlenhofstraße gesprochen.

Nach dem Umzug baut Raiffeisen den Markt und das Lager ab und gibt es an die Stadt zurück. Das Silo und die frühere Werkstatt gibt Raiffeisen mit den Gebäuden an die Stadt zurück. Die freigewordene Fläche steht dann der Stadt als Gewerbefläche zur Verfügung. "Dafür gibt es auch Interessenten. Aber noch ist nicht entschieden, was dort passiert", sagt Anne Kraft von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung. Das Gelände sei "nach dem Abriss vermarktbar." Auf der anderen Straßenseite sei noch nicht entschieden, was aus dem Turm, der nicht mehr benötigt werde, wird. "Da sind wir für Ideen offen." "Wir wollten am interessanten Standort Zweibrücken bleiben."

Stephan Orlemann