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Presl empfiehlt Torsten Töllner als Bundestagskandidat der SPD

Presl empfiehlt Torsten Töllner als Bundestagskandidat der SPD

Zweibrücken. Fritz Presl sieht realistische Chancen für die SPD, bei der Bundestagswahl 2013 der CDU den traditionell schwarzen Wahlkreis Pirmasens/Zweibrücken abnehmen zu können. Voraussetzung sei aber die richtige personelle Strategie, macht Presl auf Merkur-Anfrage deutlich: "Ich habe ja Erfahrung, wie man Wahlkampf macht

Zweibrücken. Fritz Presl sieht realistische Chancen für die SPD, bei der Bundestagswahl 2013 der CDU den traditionell schwarzen Wahlkreis Pirmasens/Zweibrücken abnehmen zu können. Voraussetzung sei aber die richtige personelle Strategie, macht Presl auf Merkur-Anfrage deutlich: "Ich habe ja Erfahrung, wie man Wahlkampf macht. Entscheidend wird sein, dass man im Wahlkampf schafft, wahrgenommen zu werden und zu polarisieren." Wie lange jemand schon in der SPD sei, spiele "nur parteiintern eine Rolle, extern ist das unbedeutend". Um bei den Wählern anzukommen, sei das politische Detailwissen weniger wichtig als die Person: Sie müsse "für viele wählbar sein", also deutlich über die klassische SPD-Wählerschaft hinaus. Dafür brauche die SPD "einen spektakulären Kandidaten, der von sich aus deutlich macht: Ich bin die Alternative!" Ein Wahlkreis-Kandidat mit Siegchancen sei um so wichtiger, da "über die Liste für uns überhaupt nichts zu machen ist".Presl argumentiert damit wie der Unternehmensberater und Marketing-Fachmann Torsten Töllner, der zwar erst seit Februar SPD-Mitglied ist und Neu-Zweibrücker, sich aber gemeinsam mit Walter Rimbrecht (Zweibrücken) und Angelika Glöckner (Lemberg) um die SPD-Wahlkreis-Kandidatur bewirbt. Empiehlt Presl also Töllner? "Wenn Sie die Schlüsse daraus ziehen, was ich gesagt habe . . .", antwortet Presl. Zu bedenken sei auch, dass man sich in Berlin ja erst einmal einarbeiten und einen Namen machen müsse. Deshalb sei es mit Blick auf mögliche weitere Wahlperioden über 2017 hinaus sinnvoller, einen 42-Jährigen wie Töllner als einen 60-Jährigen wie Rimbrecht als Kandidaten zu auszuwählen. "Von der Kompetenz her sind aber beide gut", betont Presl. lf