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Platz für Kindergarten vorbereitet

Platz für Kindergarten vorbereitet

Zweibrücken. Bagger und weitere Baumaschinen sind schon seit wenigen Wochen auf dem Grundstück der ehemaligen Stadtgärtnerei zwischen Wacken-, Grinsard- und Alte Ixheimer Straße zu Gange. "Damit hat der Bau des Kindergartens Grinsardstraße offiziell begonnen", sagt Patrick Schaefer von der Bauabteilung der Gesellschaft für Wohnen und Bauen

Zweibrücken. Bagger und weitere Baumaschinen sind schon seit wenigen Wochen auf dem Grundstück der ehemaligen Stadtgärtnerei zwischen Wacken-, Grinsard- und Alte Ixheimer Straße zu Gange. "Damit hat der Bau des Kindergartens Grinsardstraße offiziell begonnen", sagt Patrick Schaefer von der Bauabteilung der Gesellschaft für Wohnen und Bauen. Das Areal des Kindergartens ist schon eingeebnet.In den nächsten Wochen würden die Versorgungsleitungen gelegt und die Bodenplatte gegossen, erklärt Schaefer die nächsten Schritte. Im frühen Herbst wird der Holzbau dann errichtet. Der Gewobau-Mitarbeiter rechnet damit, dass diese Arbeiten in vier bis sechs Wochen abgeschlossen sein können und das Gebäude vor dem Winter "regendicht" ist. Im Winter kann dann innen weitergearbeitet werden. Patrick Schaefer geht weiter davon aus, dass der Kindergarten im Sommer 2013 bezugsfertig ist. "Wir liegen im Zeitplan."

Der Bürgermeister und Jugenddezernent Rolf Franzen vertraut darauf, dass die Gewobau den Zeitplan einhält und nach den Sommerferien 2013 Kinder in der Einrichtung betreut werden. In dem fünfgruppigen Kindergarten werden auch Plätze für unter Dreijährige geschaffen. Franzen: "Die Fertigstellung ist eine Voraussetzung, damit wir im Kindergartenjahr 2013/2014 den Rechtsanspruch für unter Dreijährige zu 80 Prozent erfüllen können."

Vor einem Jahr war die Stadt beim Neubau des Kindergartens einen neuen Weg gegangen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft baut die Einrichtung und vermietet das Gebäude für 30 Jahre an die Stadt. Einen zügigen Baubeginn und einen fest kalkulierten Preis hatte der Jugenddezernent damals als Grund für den eingeschlagenen Weg genannt.

Knapp unter vier Millionen Euro kostet der Kindergarten die Gewobau. Die Stadt zahlt monatlich 22 000 Euro Miete. Nicht in dem Preis ist die Ausstattung und die Küche des Kindergartens enthalten. Nach den Erfahrungen des Jugendamtes bewegen sich die Kosten zwischen 300 000 und 400 000 Euro. Nach Auskunft von Patrick Schaefer hat sich an der Kostenschätzung für das Gebäude an der Grinsardstraße noch nichts geändert. sf