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Platanen beschäftigen städtische Gremien

Platanen beschäftigen städtische Gremien

Bei den Bäumen auf dem Herzogplatz ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. "Ich gehe, davon aus, dass das Thema noch in den städtischen Gremien besprochen wird", sagte Oberbürgermeister Kurt Pirmann auf Nachfrage des Merkur.Der Oberbürgermeister stimmte zu, dass es sich bei der Aufstellung der Bäume in Kübeln um eine Umgestaltung des vom Architekten Martinsson geplanten Platzes handele.

"Es soll gezeigt werden, wie der Platz mit Bäumen aussehen kann", sagte Pirmann. "Das kann sich noch ändern." Grund für eine Umgestaltung seien Anfragen von Bürgern, dass der Herzogplatz leer wirke und nicht zum Verweilen einlade. Mit den Bäumen und Sitzmöglichkeiten soll der Platz einladender gestaltet und belebt werden. Wobei die Ausführung nach Aussage Pirmanns "noch nicht abgeschlossen und ideal" sei.

Die Gestaltung des Herzogplatzes bestimmte schon 2000 und 2001 die Diskussion. Im Juni 2001 vergab der Hauptausschuss den Auftrag für den Platz in der jetzigen Form. Das Thema war zuvor in mehr als einem Dutzend Bauausschusssitzungen und vier Stadtratssitzungen beraten worden. Auch gab es eine Unterschriftenliste, die nach der Umgestaltung eine Grünfläche mit Blumen vor dem Rathaus wünschte. Doch das Gremium folgte mehrheitlich dem Verwaltungsvorschlag, den Platz nach dem Martinsson-Plan anzulegen. Der Platz sollte "zurückhaltend gestaltet werden", sagte damals die Planerin Cornelie Stoll. Er soll durch die Architektur wirken. Grün gebe es auf dem benachbarten Goetheplatz und dem Hallplatz.