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Pferdezuchtverein Zweibrücken und Umgebung

Pferdezuchtvereins Zweibrücken und Umgebung : Der „harte Kern“ bleibt zusammen

Der Vorstand des Pferdezuchtvereins Zweibrücken und Umgebung wurde bei der Hauptversammlung bestätigt. Das komplizierte Corona-Jahr konnte gut gemeistert werden.

„Wir hatten mit einer größeren Resonanz gerechnet“, bedauerte Achim Bauer, Vorsitzendes des Pferdezuchtvereins Zweibrücken und Umgebung, eher irritiert als enttäuscht. Nach der Corona-Pause hatte sich der Vorstand gefreut, endlich wieder zu einer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und Ehrungen einzuladen, doch lediglich der „harte Kern“ von knapp 30 der insgesamt mehr als 160 Mitglieder war in die Vereinsgaststätte des RFV Bundenbacherhöhe gekommen.

Dabei war das Resümee zumindest finanziell durchaus positiv. Ohne nennenswerte Ausgaben hatte der Verein mit der Bewirtung an Getränken und Brezeln bei den Zweibrücker Pferdetagen ein kleines Plus erzielt. Allerdings war unter anderem ohne das beliebte Familien-Grillfest oder die Weihnachtsfeier im vergangenen Jahr auch das gesellige Miteinander stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Neben den erfolgreichen Zuchtterminen sorgen auch die Jungzüchter regelmäßig für erfreuliche Botschaften. Ohne den Nachwuchs wären die Elite-Stutenschau oder auch das Fohlenchampionat des Pferderzuchtverbands Rheinland-Pfalz-Saar gar nicht durchführbar. Zudem vertreten die zehn- bis 25-Jährigen ihren Zuchtverband regional, im Süddeutschen Raum sowie bundes- und sogar weltweit stets vorbildlich.

Die Ausbilderinnen Daniele Germann und Martina Lauer profitierten auch von der Weiterbildung im Rahmen des Trakehner-Weekends zu der sogenannten „Linearen Beurteilung“. Hierbei wird das äußere Erscheinungsbild eines Pferdes an Hand diverser, äußerer Merkmale beschrieben, neben den bislang üblichen Wertnoten. Eine neue Herausforderung, der sich gleich sechs Vereinsmitglieder stellten. „Bis wir das verinnerlicht haben, brauchen wir alle eine gewisse Routine“, stellte Ausbilderin Martina Lauer fest. Bei dem Seminar seien allerdings die angewandten Kriterien sehr anschaulich und nachvollziehbar erklärt worden, so dass sie innerhalb der Gruppe auch verständlich weitergegeben werden könnten.

Bei der Wahl wurde erwartungsgemäß der amtierende Vorstand bestätigt. Lediglich Klaus Oberle widmet sich künftig anderen Aufgaben. Ihm folgt als Beisitzer Karsten Schäfer (RSV Käshofen) nach. Zu ehren gewesen wären für ihre treue Mitgliedschaft: Eva Hofer und ihre Mutter Andrea Pitz, Nadia Schreiber, Sarah Stark, Claudia Böhme, Daniel Fischer, Stephanie Linn sowie Andrea Teuscher.

In den Vorstand wurden gewählt: Vorsitzender: Achim Bauer, 2. Vorsitzender: Andreas Mayer, Geschäftsführerin: Eva Hunsicker, Kassenführerin: Theresa Sefrin / Martina Lauer, Beisitzer: Christoph Arzt, Gabi Hahm, Birgit Hohlweg, Daniele Germann, Roland Fuhrmann, Karsten Schäfer, Tillman Gaub, Josefine Grüning und Leonie Tronnier.