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Per Smartphone den Ofen vorheizen

Per Smartphone den Ofen vorheizen

Ein Blick auf das Tablet, um sich aus dem Internet Rezeptideen für das Risotto zu holen, mit dem Smartphone das Licht dimmen oder beim Essen bequem den Ofen anschalten, damit der Nachtisch punktgenau fertig wird: Moderne Techniken in der Küche machen das Arbeiten bequemer und sorgen für noch mehr Kochspaß. "Küchen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert - sie punkten durch Design, Ästhetik und jede Menge Komfort", erklärt Fachjournalist Johannes Neisinger von RGZ24.de. Vor allem die Vernetzung der Hausgeräte untereinander sei inzwischen ein wichtiges Ausstattungsmerkmal.

Vernetzte Küche bringt Spaß und Komfort

In einer digitalen Lifestyle-Küche können heute alle elektronischen Komponenten mit einer App über das Tablet, das Smartphone oder den PC gesteuert und kontrolliert werden. "Das bringt eine ganze Reihe von Vorteilen für die Benutzer", sagt Marko Steinmeier, Chefeinkäufer der Einkaufsgemeinschaft KüchenTreff. Funktionale und spielerische Elemente würden dabei miteinander verbunden. Praktisch sei beispielsweise die Kontrolle der Geräte von unterwegs. Den Backofen oder Geschirrspüler an- und ausschalten, die Kamera am Kühlschrank aufrufen, um zu sehen, ob alles Nötige für das Abendessen da ist oder eine Nachricht per SMS erhalten, wenn der Braten fertig ist - dies seien nur einige Beispiele dafür, was heute alles möglich ist.

Licht und Musik in der Küche können ebenfalls über das Tablet oder Smartphone eingestellt werden. "Bei der Planung kann man bereits ein Soundmodul mit Steuereinheit unauffällig und mit wenig Aufwand in die Möbel integrieren lassen", so Marko Steinmeier. Via Bluetooth lasse sich dann über das Mobiltelefon die aktuelle Lieblingsmusik abspielen. Wichtig sei auch das passende Lichtkonzept. Tageslichtbeleuchtung zum Arbeiten, gedämpftes Licht am Abend: Farbtöne und Helligkeit können in der vernetzten Küche gezielt angepasst und individuell gesteuert werden. Auch in Sachen Ergonomie kann die vernetzte Küche viel leisten. So kann man etwa mithilfe eines speziellen Systems, das unsichtbar in den Küchensockel montiert wird, die Arbeitsfläche per Knopfruck über das Smartphone zehn Zentimeter höhenverstellen. "So können unterschiedlich große Küchennutzer ohne großen Aufwand bequem und rückenschonend auf ihrer persönlichen Arbeitshöhe arbeiten", betont Steinmeier.

Grundsätzlich erforderte eine vernetzte Küche eine besonders sorgfältige Planung. Unsichtbare Soundsysteme, eine optimale Lichtplanung, intelligente Lademöglichkeiten und eine gut positionierte Docking-Station für Smartphone, Tablet und Laptop sind neben den vernetzungsfähigen Elektrogeräten nur einige Aspekte, auf die dabei geachtet werden muss. Beim qualifizierten Küchenfachhandel kann man sich individuell beraten lassen und einen Termin vor Ort vereinbaren.