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UPD: Patientenberatung informiert Zweibrücker

UPD : Patientenberatung informiert Zweibrücker

Die UPD („Unabhängige Patientenberatung Deutschland“) hat am Donnerstag interessierten Zweibrückern die Möglichkeit gegeben, sich über Gesundheitsfragen aller Art zu informieren. Trotz des schlechten Wetters fanden viele Zweibrücker den Weg zum Beratungsmobil auf dem Hallplatz.

Die UPD berät Ratsuchende zu medizinischen und sozialrechtlichen Fragen. Die Berater, darunter Juristen, Ärzte, medizinische Fachkräfte und Sozialrechtler, informieren über Gesundheitsfragen aller Art. Hierzu besuchen ihre Berater unter anderem in Beratungsmobilen täglich neue Städte in ganz Deutschland.

Auf ihrer Tour im Beratungsmobil sind Eberhard Mogler und Tim Holzapfel, beide Sozialversicherungsangestellte und Berater bei der UPD, gestern in die Rosenstadt gekommen. Sie wollen Interessierten dabei helfen, sich im deutschen Gesundheitssystem besser zurechtzufinden. Wenn das Gesundheitssystem Fragen aufwirft, ermöglichen sie und ihre Kollegen eine individuelle Beratung. Viele ältere Menschen möchten sich beispielsweise über die Krankenversicherung für Rentner informieren. Ihr Prüfverfahren sei für Laien meist schwer verständlich, so Holzapfel. Auch Probleme mit dem Bezug von Krankengeld seien ein oft gefragtes Thema. Wo für arbeitsunfähige Menschen ein Bezug nötig sei, würden viele Arbeitsunfähige durch eine vorschnell getroffene, oberflächliche Entscheidung unrechtmäßig vom Krankengeld ausgeschlossen. Viele Menschen wenden sich laut Holzapfel außerdem wegen ärztlicher Behandlungsfehler an die UPD, diese informiere sie über die Rahmenbedingungen. Geht ein aktuelles gesundheitliches Thema durch die Medien, so sei die UPD für viele Menschen eine wichtige Anlaufstelle. Interessierte wenden sich häufig auch an die UPD, um sich über neue Gesetzesänderungen zu informieren.

Gehäuft auftretende Anliegen der Ratsuchenden leite man weiter, so Holzapfel, die UPD stehe mit der Pateientenbeauftragten der Bundesregierung in Verbindung. So hilft der UPD nicht nur den Ratsuchenden vor Ort, sondern auch der Bundesregierung, um sich ein Bild von Bevölkerung zu machen.

Neben dem Beratungsmobil hat der UPD deutschlandweit 30 Beratungsstellen, die nächstgelegene  ist in Saarbrücken. Außerdem können die Berater auf telefonischem Weg erreicht werden. Gespräche sind auch auf Türkisch oder Russisch möglich. Wer dieses Mal nicht dazu gekommen ist, sich beim Beratungsmobil zu informieren, kann dies am 19. Juli tun, wenn es dem Hallplatz wieder einen Besuch abstattet.

Kostenlose Termine, vor Ort oder im Beratungsmobil, kann man unter Telefon (0800) 011 77 25 gebührenfrei anmelden. Weitere Infos auch im Internet: www.patientenberatung.de.