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Online-Pamperskirche mit Familienpfarrerin Elisabeth Beck

Online-Pamperskirche mit Familienpfarrerin Elisabeth Beck : Kuscheln in der Arche

Familienpfarrerin Elisabeth Beck und ihr Kirchenkater Carlos laden zur zweiten Online-Pamperskirche für die Kleinsten ein. Diesmal geht es um die Geschichte der Arche Noah. Gemeinsam mit dem Lieblings-Kuscheltier der Teilnehmer.

Kirchenkater Carlos gähnte verschlafen, nachdem er einen halben Regensonntag verpennt hatte. „Du, Elisabeth, ich vermisse die Kinder so. Dieser zweite Lokdaun, äh, Lockdown ist echt doof! Die langweilen sich bestimmt“, sagte er zu Familienpfarrerin Elisabeth Beck. Diese bestätigte: „Geht mir genauso.“

Gemeinsam beschlossen die beiden, mit der nächsten Pamperskirche für Kinder bis ins Grundschulalter nicht bis Ostern zu warten. Zumal bei der ersten Pamperskirche online über Zoom zu Weihnachten eine ganze Reihe Teilnehmer-Familien ihren großen Spaß hatte.

„Es war interaktiv und voller Action“, berichtet Elisabeth Beck. Ein Kurzvideo mit der gespielten Weihnachtsgeschichte hatte sie zuvor aufgenommen. Carlos unterhielt die Kinder und die Kleinen folgten dem selbst gebastelten oder mitgenommenen Stern quer durchs heimische Wohnzimmer. „Wir haben uns über Zoom alle gesehen, Bewegungslieder zusammen gemacht und uns gegenseitig zugewunken“, erinnert sich der Kirchenkater.

So ähnlich soll es auch am kommenden Sonntag, 31. Januar, um 16.30 Uhr sein. Ein gemeinsamer Sonntagnachmittag, auf den sich Eltern und Kinder schon im Vorfeld freuen können. Im Sommer bereits hatte die Familienpfarrerin im Dekanat Zweibrücken unter dem Motto „Endlich raus“ einen Open-Air-Pampersgottesdienst mit den Kleinsten feiern wollen. Doch die strengen Vorschriften zur Eindämmung der Pandemie machten eine kindgerechte Feier unmöglich.

Aus dieser Not heraus wechselte sie Weihnachten ins Internet. Kinder und Eltern seien begeistert gewesen. „Das Kleinste war sechs Monate alt, die Ältesten fünf bis sechs Jahre“, skizziert Elisabeth Beck die Zielgruppe.

Kurzerhand erfand sie jetzt wettergemäß „Kuscheln in der Arche“. Das kleine Theaterstück von wenigen Minuten hat sie selbst geschrieben und mit Bibel-Erzähl-Figuren inszeniert. Natürlich geht es auch diesmal interaktiv zu, mit Action, die selbst in der kleinsten Wohnung spontan möglich ist. Dazu gehören ein Fingerspiel oder Bewegungslieder, die zusammen mit Kirchenkater Carlos gesungen werden. Der freut sich schon auf die Arche Noah und die Kinder. „Das ist super, da kommen ganz viele Tiere vor.“

Um die Arche zu füllen, darf jedes Kind sein Lieblings-Kuscheltier mit an den Bildschirm bringen. Wozu die Kuscheldecke gut ist, bleibt jedoch noch eine Überraschung. Rund eine halbe Stunden will die 53-jährige Sankt Ingberterin Freude und Gemeinsamkeit in die oft gestressten Familien bringen. Ganz wichtig ist ihr: „Das läuft spontan und bleibt in der Gruppe. Wir zeichnen nichts auf.“

Ein Einladungs-Video mit Carlos findet sich unter www.facebook.com/KirchenkaterCarlos und www.youtube.com (Stichwort: Kirchenkater). Entweder per Persönlicher Nachricht oder per Mail an die Familienpfarrerin elisabeth.beck@evkirchepfalz.de gibt es den Link dazu.

Elisabeth Beck erinnert: „Unbedingt Kuscheldecke und Kuscheltier mitbringen.“ Die meisten Weihnachtsgäste hätten sich bereits angemeldet. Es sei jedoch noch jede Menge Platz.