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Oberauerbach: Laut Messtafeln nur wenige Raser in Battweilerstraße

Battweilerstraße : Oberauerbach: Laut Messtafeln nur wenige Raser

Der Oberauerbacher Rat hatte bei seiner jüngsten Sitzung in der Gaststätte „Alte Scheune“ ein Mammutprogram zu absolvieren (wir berichteten bereits am Montag). Erneut war die gewünschte Verkehrsberuhigung für die Battweilerstraße ein Thema.

Ortsvorsteherin Katja Krug-Abdessalem (CDU) informierte die Teilnehmer über Ergebnisse einer Messung im vergangenen Jahr. Vom 23. bis 31. Juli 2020 wurde das Tempo der Verkehrsteilnehmer in beiden Richtungen gemessen. Das Ergebnis überraschte so manchen: Insgesamt 1998 Fahrzeuge wurden erfasst, 85 Prozent davon hatten eine Geschwindigkeit von 49 Kilometern pro Stunde inne.

Ein überraschender Wert, weil so mancher Bürger im Ort subjektiv wohl ganz andere Eindrücke hat. Aber die Messungen spiegeln eine vermutete Raserei nicht wider.

Willy Danner-Knoke (SPD) erklärte in der Sitzung, es lägen Erkenntnisse von anderen Messungen vor, diese wolle er dem Oberauerbacher Rat zur Verfügung stellen, damit auf breiterer Basis diskutiert werden köne.

Krug-Abdessalem erklärte im Anschluss an die Sitzung im Gespräch mit dem Merkur, nicht wenige Bürger hätten den Eindruck, dass das Tempo der Verkehrsteilnehmer in der Battweilerstraße höher sei als das, was die Untersuchung vom Juli 2020 festgehalten habe.

Der Rat konzentriere sich weiter auf den Wunsch einer Verkehrsberuhigung; nahe des Kindergartens wolle man Tempo 30 durchsetzen.

Bezüglich des Baugebietes „Nördlich der Gerhart-Hauptmann-Straße“ (vorgesehen sind 14 Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser) werde es „in Abstimmung mit der Stadt eine Infoveranstaltung“ geben, kündigte Krug-Abdessalem an; ein gennauer Termin sei noch nicht fixiert.

Vor der Sitzung wurden Patrick Stephan und Manfred Kopp als neue Ratsmitglieder verpflichtet. Sie rücken für Ortsvorsteherin Katja Krug-Abdessalem und für Karl-Heinz-Rothaar, der verzogen ist, nach.