Nikolaustag ist Traditionstag

Welch hohen Leistungsstand die Stadtfeuerwehr besitze, habe sich in jüngster Zeit gleich mehrfach gezeigt. Das sagte der Zweibrücker Oberbürgermeister Kurt Pirmann (SPD) gestern Abend im großen Sitzungssaal des Rathauses, wo sich nach alter Tradition die Feuerwehraktiven mit ihren Freunden und Gästen versammelt hatten.

Denn Nikolaustag ist Traditionstag der Stadtfeuerwehr Zweibrücken. Da werden Verpflichtungen vorgenommen, Beförderungen ausgesprochen und langjährige Aktive geehrt.

Das große ehrenamtliche Engagement der Feuerwehraktiven rückte Oberbürgermeister Pirmann in den Mittelpunkt. Er betonte die internationalen Freundschaftskontakte, die die Stadtfeuerwehr pflege, und hieß die französischen Gäste aus Bitsch, Schweyen und Volmünster zusammen mit denen aus der Schweiz herzlich willkommen. Die Pflege der Kameradschaft sei nämlich gerade bei der Feuerwehr wichtig, so Pirmann.

Der Blick auf die Einsatzstatistik habe ihm gezeigt, dass Wohnungsbrände in der Stadt weitaus häufiger seien. Der Stadtrat habe mit der Zustimmung zu einem neuen Rettungsfahrzeug diesem Umstand jetzt Rechnung getragen. "Dass nach drei Jahren die alte Drehleiter außer Dienst gestellt wurde, war sicher kein Luxus." Dem großen Personenkreis und den weiteren Hilfsorganisationen, die hinter der Feuerwehr stehen, dankte das Stadtoberhaupt und verknüpfte dabei seinen ganz besonderen Dank an die Helfer der Notfallseelsorge. Nur wer einmal in der Situation gewesen sei, schlimme Botschaften überbringen zu müssen, könne einschätzen, wie wertvoll gerade dieser Dienst ist.

Nach dem offiziellen Teil im Rathaus ging es mit Fackeln und der Stadtkapelle hoch zur Alexanderskirche. Der gesellige Abschluss fand auf dem Weihnachtsmarkt statt.

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Auf einen BlickGeehrt wurden für 10 Jahre bei der Feuerwehr Tanja Ambos, Fabian Knoll, Sören Mauß, Thorsten Meyer, Daniel Wolter; für 20 Jahre Bernd Gräber, Jürgen Henschel und Sascha Schönborn; für 30 Jahre Ralf Bastian, Axel Gebauer, Michael Hunsicker und Jens Reinheimer. red