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Nikolaus begeistert Groß und Klein

Nikolaus begeistert Groß und Klein

Zweibrücken. Der große Star des Zweibrücker Weihnachtsmarktes ist in diesem Jahr der Nikolaus. Sowohl die kleinen als auch die großen Besucher können es kaum erwarten, bis er um 16 Uhr mit seinem mit Geschenken prall gefüllten Sack vor dem Zweibrücker Schloss erscheint

Zweibrücken. Der große Star des Zweibrücker Weihnachtsmarktes ist in diesem Jahr der Nikolaus. Sowohl die kleinen als auch die großen Besucher können es kaum erwarten, bis er um 16 Uhr mit seinem mit Geschenken prall gefüllten Sack vor dem Zweibrücker Schloss erscheint. Ganze zwei Stunden verbringt der Weihnachtsmann auf dem Platz, stets umringt von Kindern, für die er eine Kleinigkeit mitgebracht hat. "Angst vor der Rute braucht niemand zu haben. Die habe ich zu Hause gelassen", scherzt er Nikolaus.Ein Besuch auf dem Zweibrücker Weihnachtsmarkt lohnt sich aber auch sonst. An den über 20 Ständen, die auf dem Schlossplatz aufgebaut sind, gibt es alles, was das Herz begehrt. Es duftet nach Glühwein, der in den verschiedensten Variationen angeboten wird. Darüber hinaus gibt es unter anderem süßes Gebäck, Lebkuchen, Crêpes, Gegrilltes und leckere Suppen. "Für jeden Geschmack ist etwas dabei", sagt Markt-Organisatorin Gabriele Deska.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder viel Kunsthandwerk zu entdecken. Mit dabei auch Manfred Barth, der selbst gebaute Weihnachtskrippen anbietet, die er in liebevoller Kleinarbeit fertigt. Diesmal hat er auch kleine Toilettenhäuschen im Sortiment, die als Versteck für Schnapsflaschen bestens geeignet sind: "Die habe ich in Oberstdorf gesehen und nachbebaut."

Gefragt waren am Samstag die Lebkuchen und Süßigkeiten von Marina Kobialka. "Das sind Spezialitäten aus dem Odenwald", verriet die Bubenhausenerin.

Oberbürgermeister Helmut Reichling appellierte an die Anwohner, im nächsten Jahr für mehr Schmuck an den Häusern zu sorgen: "Das wird die Atmosphäre noch weiter verbessern."

Der Markt kann noch bis Sonntag, 12. Dezember, besucht werden. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag ab 14 Uhr, Samstag und Sonntag ab elf Uhr.

Rund um den Symbolbaum feierten die Ernstweiler. Foto: Norbert Rech

Wie im Stall von Bethlehem fühlten sich am Wochenende die Besucher des Ernstweiler Weihnachtsmarktes. Der gesamte Platz vor der Christuskirche war mit Stroh ausgelegt. "Die Besucher müssen deshalb auch nicht so frieren", erklärte Ortskartellchef Heinz Hofer. Bereits zum dritten Mal findet der Budenzauber in Ernstweiler statt. Los ging es am Samstagabend. Mit dem Besuch des Nikolaus, der für jedes Kind ein Geschenk dabei hatte. Für weihnachtliche Stimmung sorgte der Kirchengesangverein. An den fünf Ständen, die dem Ortskartell vom Freudenbergerhof zur Verfügung gestellt wurden, gab es neben allerlei kulinarischen Köstlichkeiten auch einen kleinen Flohmarkt. "Die Ernstweiler haben uns Weihnachtsschmuck und Spielzeug zum Verkauf geschenkt. Der Erlös kommt dem Ortskartell zu Gute", berichtet Jutta Ries. Familiäres Flair kennzeichnete auch am Sonntag den Weihnachtsmarkt in Ernstweiler. Am Nachmittag spielte eine Gruppe des Christlichen Jugenddorfes Adventslieder. nob