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Niederauerbach-Kaserne wird modernisiert

Niederauerbach-Kaserne wird modernisiert

Die Bundeswehrkaserne in der Rosenstadt wird in den kommenden Jahren massiv modernisiert. Hans-Helmut Lenzen, Leiter des Bundeswehrdienstleistungszentrums in Zweibrücken, schätzt, dass rund 20 Millionen Euro in den Standort fließen. Als Erstes gibt es eine neue Küche, kündigt er an.

Die Niederauerbach-Kaserne bekommt eine neue Küche, kündigt der Leiter des Bundeswehrdienstleistungszentrums in Zweibrücken , Hans-Helmut Lenzen, auf Nachfrage des Pfälzischen Merkur an. Allerdings würden der konkrete Ausbau und die Investitionshöhe erst bis Ende des Jahres festgelegt.

"Es steht noch nicht genau fest, wie die Bundeswehr umgegliedert wird", sagte Lenzen. Und davon sei auch diese Baumaßnahme für die Kaserne der Rosenstadt abhängig.

Der Kommandeur der Luftlandebrigade 26, Brigadegeneral Andreas Hannemann, hatte zuvor in einem Gespräch mit unserer Zeitung angekündigt, dass die Bundeswehr die Kasernen in der Region, darunter Zweibrücken , nachrüstet (wir berichteten). Rund 51,5 Millionen Euro sollen nach derzeitigem Stand investiert werden.

Lenzen schätzte, dass insgesamt rund 20 Millionen Euro in Zweibrücken investiert werden. "Aber da ist noch vieles im Fluss." Wie bei der Investition mit der Küche hänge die genaue Summe von der konkreten Umgliederung der Bundeswehr ab. Dabei sei das Dienstleistungszentrum im Gespräch mit dem zuständigen Kompetenzzentrum Baumanagement in Wiesbaden. Im laufenden Bauprogramm für die Niederauerbach-Kaserne stehen zwölf Millionen Euro (wir berichteten). 7,2 Millionen Euro für drei große Maßnahmen und 4,8 Millionen für kleinere Maßnahmen. Zu den großen Vorhaben gehören die zweigeschossige Sporthalle, der Sportplatz und das neue Sanitätszentrum, das kommendes Jahr fertig werden soll.

Zu den kleineren Maßnahmen gehöre der Brandschutz, Fenster, die energetische Sanierung und die Erneuerung der Sanitäranlage. Schließlich gelte es, die Gebäude den heutigen Standards anzupassen. Zumal die Bundeswehr inzwischen ein Arbeitgeber unter vielen sei. "Dazu gibt es auch ein Attraktivitätsprogramm des Verteidigungsministeriums", nannte Lenzen eine weitere Finanzierungsmöglichkeit für Baumaßnahmen.