1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken

Nicht mehr ganz so „verrückt“

Nicht mehr ganz so „verrückt“

Seit 40 Jahren hält der FCK-Fanclub Rimschweiler den „Roten Teufeln“ die Treue. Mehr als 200 Mitglieder zählt der Verein. Der Fußball ist immer noch wichtig, aber auch die Geselligkeit steht im Vordergrund.

Frisch und munter sind die Mitglieder des FCK-Fanclubs aus Rimschweiler aus dem Jubiläumsjahr gekommen, das Vierzigste gab es 2016 zu feiern. Und über 200 sind noch dabei, unerschüttert von vergangenen uns aktuellen Tiefs ihrer geliebten Zweitliga-Fußballer. Unter ihnen an diesem Abend noch 19 Gründungsmitglieder. Daraus darf geschlossen werden: Einmal FCK-Fan immer FCK-Fan. Mit dabei natürlich auch Günter Feß, "ewiger" Vorsitzender, doch inzwischen folgte Thomas Kube nach. Der führte denn auch durch den Abend, begrüßte die Gäste, ehrte die Gründer und gab Feierparolen aus. "Uns fehlt es ja nicht an Vertrauen in die Elf, es muss eben nur noch auch auf dem Rasen in Erfolge umgesetzt werden", sagte er.

Gründungsmitglied Hans-Peter Schmidt betonte: "Viele von uns sind ja nicht mehr so aktiv ‚verrückt' auf Fußball wie früher mal, unser Fanclub ist ganz nebenbei ein sehr geselliger Verein, wir treffen uns gern, und pflegen das Zusammenspiel. Die Tore sollen auf dem Betze oder auswärts geschossen werden."

"Wir sind mit unseren 40 Jahren einer der ältesten und auch größten Fanclubs in der Region und sogar darüber hinaus", erklärte Thomas Kube. Nicht zu vergessen das soziale Engagement des Rimschweiler Vereins: Geld, das durch Tombola, Sommerfeste und ähnliche Veranstaltung erwirtschaftet wird, wird zum Teil gespendet, jüngst an den Förderverein des Kindergartens im Ort.

Die Feierstimmung heizte Alleinunterhalter Hansi noch zusätzlich an. Das "Gasthaus Tiefental" im leicht verschneiten Wald war fest in Fan-Hand, gut 60 füllten es, eine geschlossene, einige Gesellschaft. Gemeinsam genossen sie das kalte und warme Büfett.

Christine Müller ist schon über 20 Jahre Fan des 1. FC Kaiserslautern : "Früher war ich von Hamburg bis München auf großer Fahrt immer dabei, bis mein Mann sehr früh verstarb. Da lernte ich den Verein von ganz anderer Seite kennen, er fing mich sozusagen auf. Heute fühle ich mich mit meinem Partner zusammen hier gut aufgehoben".

"Seit die Lauterer in der Zweiten Liga spielen, lassen sich gemeinsame Fahrten zu Spielen schlechter organisieren, da diese schon freitags und auch montags stattfinden, da arbeiten aber die meisten von uns", sagen sie, weshalb man Fahrgemeinschaften zusammen mir den "Lautrer Jungs" aus Bubenhausen und anderen arrangiert hat. Fußball verbindet eben.

Die geehrten auf einen Blick: Fritz Ackermann, Günter Bastian, Fritz Bastian, Richard Bastian, Horst Bischoff, Günter Feß, Helmut Gab, Gundi Huber, Herbert Hüther, Petra Hüther, Wolfgang Lahm, Karl-Heinz Nunold, Tilo Nunold, Gabriela Schmidt, Hans-Peter Schmidt, Ralf Schmidt, Fritz Seegmüller, Uwe Unversucht und Gerhard Weber.