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Neues Fassadenprojekt des Helmholtz-Gymnasiums

Helmholtz-Gymnasium : Bienenfleißig fürs Fassadenprojekt gearbeitet

Coronabedingt etwas später als gewohnt, dafür gewohnt originell.

Die Abiturienten in diesem Jahr mussten auf einiges verzichten. Einige Veranstaltungen mussten komplett ausfallen und so war der diesjährige Abiturjahrgang derjenige, der mehr oder weniger sang- und klanglos und ohne feierliche Verabschiedung die Schule verließ.

„Als Generation Corona wird Ihr Jahrgang in die Geschichte eingehen“, erklärte darum am Donnerstagnachmittag Oberstudiendirektorin Kerstin Kiehm ihren ehemaligen Schülern. Umso erfreulicher war es, dass nun wenigstens eine Veranstaltung des Abiturjahrgangs 2020 des Zweibrücker Helmholtz-Gymnasiums, wenn auch mit einem halben Jahr Verspätung, nachgeholt werden konnte.Unter dem Motto „A Bee – Wir verlassen den Stock“, fand sich nämlich ein Teil des Abiturjahrganges vor dem Helmholtz-Gymnasium zusammen, um endlich die Enthüllung des Fassadenprojekts nachzuholen.

Seit 15 Jahren ist es ein beliebter Brauch am Helmholtz-Gymnasium, dass sich der jeweilige Abiturjahrgang mit einer Installation an der Fassade des Gymnasiums verabschiedet. Diese Installationen bilden nun ein „buntes Band“, wie es seitens des Gymnasiums genannt wird, das jedes Jahr weiter wächst und den Abgängern als Andenken an ihre Schulzeit bleibt. Das Motto und die jeweilige Umsetzung werden dabei von den Schülern selbst festgelegt.

„Die Bienen passen gut zu unserem Jahrgang“, erklärte Anna Hüther stellvertretend für ihre Mitschüler. „Nun sind wir bereit, neue Abenteuer zu erleben.“ Wie jedes Jahr entstand das Fassadenprojekt in Zusammenarbeit mit der HBK Saarbrücken, an der mit Unterstützung beispielsweise die Flügel der Bienen per Laser ausgeschnitten wurden. Eine besondere Erfahrung für die Schüler, vor der alle aufgeregt waren, wie Anna Hüther verriet. Das Ergebnis, die beleuchteten Bienen und Waben, kann sich jedenfalls sehen lassen.

18 Abiturienten investierten in diesem Jahr neben den Abiturvorbereitungen ihre Freizeit in die Umsetzung des Projekts. Eine Arbeit die den Schülern gezeigt hat, dass das Motto gut gewählt war, haben sie doch auch wie ein Bienenvolk Hand in Hand zusammengearbeitet. „Wir waren und sind immer noch stolz, was wir als Gruppe in den letzten Monaten erreicht haben und was Tolles dabei herausgekommen ist“, erklärte Anna Hüther. Zum Dank für diesen Einsatz hielt Oberstudienrat Nico Hülsey ein kleines Geschenk und passendes Andenken für die Arbeitsgruppe bereit: ein Glas Honig.  Zusätzlich zum Fassadenprojekt wurde eine weitere Installation angebracht, die das „bunte Band“ für Besucher erklärt.