Neuer Kindergarten erwogen

Zweibrücken. In Zweibrücken könnte es in den nächsten Jahren ein Problem geben, unter dreijährigen Kindern einen Platz in einem Kindergarten anzubieten, wie es ab 2013 vorgeschrieben ist. "Wir wollen nicht so lange warten", sagte Jugendamtsleiter Markus Wilhelm. Deshalb werde derzeit ein vierzügiger Kindergarten geplant

Zweibrücken. In Zweibrücken könnte es in den nächsten Jahren ein Problem geben, unter dreijährigen Kindern einen Platz in einem Kindergarten anzubieten, wie es ab 2013 vorgeschrieben ist. "Wir wollen nicht so lange warten", sagte Jugendamtsleiter Markus Wilhelm. Deshalb werde derzeit ein vierzügiger Kindergarten geplant. Bei weniger Kindern über drei Jahre könnten die umliegenden Kindergärten mehr Unter-Dreijährige aufnehmen, erläuterte Wilhelm im Jugendhilfeausschuss. Elisabeth Metzger (CDU) regte an, bei einem Neubau auch die großen Zweibrücker Betriebe mit einzubinden. Begründung: "Wir müssen die Kindergärten dort ansiedeln, wo die Eltern arbeiten." Darüber könne man reden, möchte sich der Jugend-Beigeordnete Rolf Franzen (CDU) der Anregung nach einem Betriebskindergarten nicht verschließen. "Warum sollen sich die Firmen nicht finanziell beteiligen?", fragte auch Hilde Stark (Grüne Liste). In der Sitzung wurden auch die Kriterien für die Vergabe für Ganztagsplätze mit Mittagsessen beschlossen. sf