Neuer Berlin-Flieger gesucht

Zweibrücken. Der Zweibrücker Flughafen hat im Moment "wenige frohe Botschaften", schätzt der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafengesellschaft, Alexander Schweitzer (Foto: pm), die Situation ein. Der Mainzer Wirtschafts-Staatssekretär folgt dennoch einer Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Fritz Presl zu einer Informationsveranstaltung am Freitag, 21

Zweibrücken. Der Zweibrücker Flughafen hat im Moment "wenige frohe Botschaften", schätzt der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafengesellschaft, Alexander Schweitzer (Foto: pm), die Situation ein. Der Mainzer Wirtschafts-Staatssekretär folgt dennoch einer Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Fritz Presl zu einer Informationsveranstaltung am Freitag, 21. Januar, 18 Uhr, im Terminal des Flughafens. Dabei möchte Schweitzer den Flughafenfreuden aufzeigen, wie es weiter gehen könnte. Konkrete Aussagen zu neuen Airlines oder Flugzielen machte der Staatssekretär gestern auf Anfrage des Pfälzischen Merkur nicht. "Das wäre unseriös, jetzt etwas zu sagen." Der Zweibrücker Flughafen befinde sich wie die gesamte Branche in einem "schwierigen Umfeld", sagte Schweitzer. Auch Zweibrücken spüre den Wettbewerb und die Luftverkehrsabgabe, die die Situation zusätzlich erschwere. Die Flughafengesellschaft bemühe sich weiter "intensiv" um eine neue Berlin-Verbindung von Zweibrücken. "Aber wir stehen nicht unter Druck", betonte Schweitzer. Beim Nebellandesystem Cat II sei seit der Aufsichtsratssitzung im Dezember "wenig Bewegung" gewesen. Der Flughafen möchte das System installieren. Dazu müsste das Bundesverkehrsministerium definieren, wie eine Ausnahmegenehmigung bei der Hindernisfreiheit aussehen könnte. Wie eine Hindernisfreiheit herzustellen ist, ohne stark in das Naturschutzgebiet Monbijou einzugreifen. sf