Neuer Behälter für Trinkwasser

Zweibrücken. Die Zweibrücker Stadtwerke investieren in die Trinkwasserversorgung der Stadt. Rund 1,5 Millionen Euro (wir berichteten). An die Oselbachstraße unterhalb des Galgenberghofs kommt ein neuer Trinkwasser-Hochbehälter. Der aus dem Jahr 1938 stammende Hochbehälter auf der anderen Straßenseite weist nach Auskunft des Stadtwerke-Prokuristen Horst Heinrich Schäden auf

Zweibrücken. Die Zweibrücker Stadtwerke investieren in die Trinkwasserversorgung der Stadt. Rund 1,5 Millionen Euro (wir berichteten). An die Oselbachstraße unterhalb des Galgenberghofs kommt ein neuer Trinkwasser-Hochbehälter. Der aus dem Jahr 1938 stammende Hochbehälter auf der anderen Straßenseite weist nach Auskunft des Stadtwerke-Prokuristen Horst Heinrich Schäden auf."Seit fünf Jahren gibt es unterschiedlich starke Setzungen und in der Folge Risse im Gebäude", erklärt Heinrich. Diese Risse wurden immer repariert. Doch die Kosten seien gestiegen. Deshalb hätten sich die Stadtwerke entschieden, neu zu bauen. Wie der bisherige Behälter fasst auch der neue 1000 Kubikmeter Trinkwasser. Der neue Behälter liegt etwas liegt etwas höher und kann damit neben der Südstadt im Notfall auch andere städtische Bereiche versorgen. Der Behälter kommt zu einem Drittel in die Erde und wird begrünt. Heinrich: "Das sind wie ein Erdhügel aus. Nur die Vorderfront zur Stadt mit den Fenstern ist sichtbar." Die Stadtwerke warten noch auf die Zustimmung der Wasserwirtschaftsabteilung der Struktur- und Genehmigungsdirektion. "Wir wollen noch im Herbst mit dem Bau beginnen", sagt Heinrich.

Oberbürgermeister Kurt Pirmann fragte in der Bauausschusssitzung, warum keine Filter eingebaut werden. Nach den Erfahrungen in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land möchte er auf Nummer sicher gehen. Deshalb wollte er noch einmal mit den Stadtwerken reden. Heinrich hat im Ausschuss erklärt, dass das Zweibrücker Wasser keine Filteranlage benötigt. Auch das zuständige Gesundheitsamt sei der Auffassung, dass man keine Filteranlage einbauen soll, wenn sie nicht nötig sei. Da der Hochbehälter teilweise unter der Erde liege, planen die Stadtwerke Wasserbecken aus Beton und nicht aus Edelstahl.

Jürgen Kroh (CDU) fragte nach Legionellen. Heinrich: "Legionellen sind ein Warmwasserproblem." Das Trinkwasser ist nur zwischen zehn und 17 Grad warm. Der nicht weit entfernte noch höher liegende Behälter sei für die Versorgung der Höhenlagen wie die Pasteurstraße zuständig.

Im nicht öffentlichen Teil waren sich die Mitglieder des Bauausschusses einig, für die Kreuzberg-Wohnsiedlung einen Bebauungsplan mit einer lockeren Bebauung weiter zu verfolgen. Bereits vor zwei Jahren stellte das städtische Bauamt vier Bebauungs-Varianten vor (wir berichteten). Foto: pm

"Wir benötigen keine Filter."

Horst Heinrich, Stadtwerke