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Neue Wege zur Nachhaltigkeit für kleinere Unternehmen

Neue Wege zur Nachhaltigkeit für kleinere Unternehmen

Eine Konferenz am Campus Zweibrücken beleuchtete kürzlich die Themen Online-Marketing, E-Commerce und Nachhaltigkeit. Insbesondere waren Vertreter regionaler Unternehmen und Kommunen aber auch Studierende und Lehrende der Einladung gefolgt.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungsberichte aus der Praxis und eine Vielzahl an gestalterischen Impulsen rund um die Thematik des veränderten Kundenverhaltens und die damit einhergehenden Konsequenzen für den Handel lieferte die erstmals im Rahmen des Angewandten Forschungsschwerpunkts "Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen" (FSP NAPUD) der Hochschule Kaiserslautern durchgeführte Konferenz mit dem Titel "Online-Marketing und E-Commerce - Neue Wege zur Nachhaltigkeit für kleine und mittelständische Unternehmen".

Der Initiator der Konferenz und Mitglied des Forschungsschwerpunktes NAPUD, Prof. Michael Jacob, begrüßte gemeinsam mit dem Sprecher Prof. Rolo Fütterer die mehr als 100 Teilnehmer. Insbesondere waren Vertreter regionaler Unternehmen und Kommunen aber auch Studierende und Lehrende der Einladung ins Audimax am Standort Zweibrücken der Hochschule gefolgt.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Arbeit und Leben gGmbH sowie weiteren Partnern konnte ein in Theorie und Praxis ausgewogenes Programm geboten werden: Der Begrüßung mit einem Impulsvortrag zum Thema "Kunden im Wandel - Handel im Wandel?!" folgte die Präsentation von empirischen Ergebnissen zur effizienten und bedarfsgerechten Optimierung des Marketing-Mix unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten durch Studierende des Zweibrücker Studiengangs "Mittelstandsökonomie". Eine daran anknüpfende Posterausstellung ergänzte die Präsentation um weitere Gesichtspunkte. Die Ausstellung, wie auch die verschiedenen Informationsstände der Partner, konnte während des Konferenztages durchgehend von den Teilnehmenden besucht werden. Der anschließende praxisorientierte Teil der Konferenz befasste sich ausführlich mit rechtlichen Rahmenbedingungen des elektronischen Handels - präsentiert von Wagner Rechtsanwälte webvocat Partnerschaft - sowie mit konkreten Empfehlungen zum Suchmaschinen-Marketing der IHK Zetis. Letzteres Thema wurde durch zwei Best-Practice-Vorträge der Unternehmen Caspino Mode und Wasgau Produktions & Handels AG abgerundet. Natürlich wurde das an- und abschließende Get Together von den Teilnehmenden zum weiteren Gedankenaustausch rege genutzt.

Die Verantwortlichen des FSP NAPUD zeigten sich denn auch mit der Resonanz und der Veranstaltung insgesamt mehr als zufrieden und freuten sich insbesondere über die hervorragende Zusammenarbeit mit den Partnern.