Neue Attraktion für Skater

Zweibrücken. In wenigen Wochen endet für die Skater-Freunde in Zweibrücken eine lange Durststrecke. Dann wird auf dem Exerzierplatz am Helmholtz-Gymnasium eine neue, moderne Skater-Anlage feierlich eröffnet. Darauf weist Sebastian Witti, Vorstandsmitglied des Jugendbeirats der Rosenstadt, im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur hin

Zweibrücken. In wenigen Wochen endet für die Skater-Freunde in Zweibrücken eine lange Durststrecke. Dann wird auf dem Exerzierplatz am Helmholtz-Gymnasium eine neue, moderne Skater-Anlage feierlich eröffnet. Darauf weist Sebastian Witti, Vorstandsmitglied des Jugendbeirats der Rosenstadt, im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur hin. Witti (Foto: eck) zu den Hintergründen der Anlage, deren Kosten er auf "20 000 bis 30 000 Euro" schätzt: "Ich bin selbst leidenschaftlicher Skater. Deshalb habe ich mir als Vorstandsmitglied des Jugendbeirats gesagt: Wir müssen was machen, um die alte Skater-Anlage auf dem Exe attraktiver zu gestalten." Gemeinsam mit Jugendamtsleiter Markus Wilhelm, der sich ebenfalls für eine Renovierung der rund 20 Jahre alten, zirka 400 Quadratmeter großen Anlage stark machte und einem Vertreter des auf Skater-Parks spezialisierten Unternehmens Concrete, zu dem Witti den Kontakt aufgebaut hatte, wurden vor Ort die verschiedenen Alternativen geprüft. Die erheblich in die Jahre gekommenen, zum Teil verrosteten, auch durch Vandalismus beschädigten Geräte, wie etwa eine Halfpipe, machten den Männern klar: Hier muss dringend Hand angelegt werden, alte Geräte müssen weichen, neue her. Die diesbezügliche Wahl fiel schließlich auf eine so genannte Pyramide, eine von drei Seiten befahrbare Konstruktion. "Die Pyramide ist rund 70 Zentimeter hoch, sie kann auch von Inlinern und BMX-Fahrern befahren werden. Auf dem Kopf der Pyramide ist ein Table, eine runde Fläche, die ebenfalls befahren werden kann" , schwärmt der 20-jährige Skater über das Objekt der Begierde. Neben der Pyramide soll eine Quarterpipe aufgestellt werden. Sie wird aus der alten Halfpipe gebildet. Eine weitere Quarterpipe soll dann wenig später folgen. Mit diesen neuen Geräten werde die Stadt in Sachen Skater-Spaß zu einem Magneten, hofft Witti. Bislang würden die meisten Mädchen und Jungen, die diesem Hobby frönen, nach St. Wendel fahren, um sich auf der dortigen Anlage auszutoben. Dort stünden zwar zwei Pyramiden. Aber mit immerhin einer könne die Rosenstadt künftig gut mithalten, ist der 20-Jährige überzeugt. Witti hat eine dringende Bitte an Polizei und Ordnungsamt: "Es wäre klasse, wenn dort künftig mehr kontrolliert würde." In der Vergangenheit hätten Vandalen wiederholt Einrichtungen der Anlage am Exe demoliert. Dem neuen Park soll nicht dassselbe blühen. Auch lägen oft Glasscherben, resultierend aus nächtlichen Saufgelagen, auf der Anlage.