Fahrt mit vielen kulturellen Highlights : Nerother treffen Freunde in Südafrika

Der Zweibrücker Nerother-Ordensgründer Willi Schwartz auf Besuch in Johannesburg und Umgebung.

(red) Kürzlich brachen vier Nerother nach Johannesburg – der größten Stadt Südafrikas und Hauptstadt der Provinz Gauteng – auf, um verschiedene Kameraden zu besuchen und mit ihnen auf Fahrt zu gehen. Auch der Zweibrücker Nerother-Ordensgründer Willi Schwartz, Fahrtenname „Der rote Baron“, schloss sich dieser Gruppe an. Am Zielflughafen wurden sie von Malte Baiersdorffer, einem Freund der Gruppe, abgeholt.

Nach drei Tagen in Johannesburg mit Besichtigung und Besuch im Deutschen Club mit Gesangsdarbietungen wurden die Vorbereitungen zur Fahrt in die Magaliesberge getroffen. Der Gebirgszug erstreckt sich in Ost-West-Richtung etwa von Pretoria bis nach Rustenburg und von dort mit einem nördlichen Ausläufer bis südlich vom Pilanesberg. Die Magaliesberge gehören zu den ältesten Gebirgen der Erde. Dort war die „Magaliesberg Mountain Lodge“ bereitgestellt worden. Von dort konnten die Nerother die Savanne überblicken. Ein ganz besonderes Erlebnis.

Aber auch die Kultur sollte nicht zu kurz kommen. So besuchten die Wandervögel die Ausstellung „Cradle of Humankind“, die Wiege der Menschheit. Dieser Ort ist eine der acht Weltkulturerbestätten in Südafrika. Hier ist die Landschaft gespickt mit unterirdischen Kalksteinhöhlen, die einen reichen evolutionären Fossilienschatz hervorgebracht haben. Die Funde haben zur „Out of Africa“-Theorie geführt, nach der die meisten menschlichen Vorfahren von einem Kontinent stammen – Afrika.

In diesem Zusammenhang wurden außerdem die Sterkfontain Höhlen besucht, wo ebenfalls bedeutende Entdeckungen bezüglich unserer Herkunft gemacht wurden. Anschließend gab es eine Fahrt mit dem Jeep durch das „Rhino und Lion nature Reserve“. Nashörner und Löwen konnten hier in freier Wildnis angetroffen werden.

Die Zeit verging für die Nerother wie im Flug und so erreichten sie wieder Johannesburg, um dort endlich auf die „Afrika-Nerother“ zu treffen. Zu dieser Gruppe gehört zum Beispiel Ohm Krüger, der Gruppenleiter war nach dem Zweiten Weltkrieg stellvertretender Bundesführer neben Gründer Karl Oelbermann.

Das gemeinsame Ziel der Fahrt war die Farm von Stäcker/Pape nordwestlich von Maanhaar Rand an der R24. Hier durften die deutschen Gäste die Gästehütte „Uhlenflucht“ benutzen. Von hier aus wurden Ausflüge und Wanderungen gestartet. Im Umkreis von 25 Kilometern befindet sich das Brauhaus Afrika, welches von einer deutschen Familie geleitet wird. In der Gastschänke wurden die Nerother vorgestellt und durften die Gäste mit ihrer Musik unterhalten.

Die südafrikanischen Nerother Li Akis Langer und Herko Landgrebe auf dem Gelände des Farmgästehauses „Uhlenflucht“. Foto: Willi Schwartz
Willi Schwartz vor der "Cradle of Humankind" (Wiege der Menschheit bei Magaliesburg. Li Akis Langer und Herko Landgrebe auf dem Farmgästehaus Uhlenflucht. Li Herko Landgrebe, Paul Schmidt und Ohm Krüger bei einem Ausflug. Fotos: Willi Schwartz Foto: Willi Schwartz
Li Herko Landgrebe, Paul Schmidt und Ohm Krüger (von links) bei einem gemeinsamen Ausflug. Foto: Willi Schwartz

Mit unvergessenen Erlebnissen und geschlossenen Freundschaften im Gepäck kehrten die Nerother schließlich in die Heimat zurück.