1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken

Negativer BundestrendCDU-Landtagskandidat Michael Wöhler setzt auf Landesthemen

Negativer BundestrendCDU-Landtagskandidat Michael Wöhler setzt auf Landesthemen

Zweibrücken. In über sieben Monaten wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Zweibrücken, Michael Wöhler (Foto: pma), stellt sich als Direktkandidat der Wahl. Dabei registriert Wöhler auch den Absturz der Bundes-CDU bei den Umfragen (wir berichteten). "Wir wählen einen Landtag

Zweibrücken. In über sieben Monaten wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Zweibrücken, Michael Wöhler (Foto: pma), stellt sich als Direktkandidat der Wahl. Dabei registriert Wöhler auch den Absturz der Bundes-CDU bei den Umfragen (wir berichteten). "Wir wählen einen Landtag. Da müssen die Landesthemen eine Rolle spielen", betont Wöhler. Dabei sieht er, dass sich die SPD in Rheinland-Pfalz auch "nicht mit Ruhm bekleckert und Fehler macht". Als Beispiel nennt er die Nürburgring-Affäre und die Schulpolitik. Hier möchte Wöhler im Wahlkampf ansetzen. Aber er schätzt, dass sich die "politische Großwetterlage" auch auf Landtagswahlen auswirkt. Deshalb hofft Wöhler auch, dass sich im nächsten Dreivierteljahr die Dinge ändern und die CDU/FDP-Regierung in Berlin "Tritt fasst". Die Politik solle nicht kurzfristigen Trends hinterherlaufen, sondern die eigene Politik machen.Wöhler ist überzeugt, dass das dann auch zu Verbesserung der Situation der Menschen führe. "Dann haben wir auch wieder eine andere Stimmung."Mit der Situation in Zweibrücken hätten die Umfragewerte nichts zu tun. Denn kritische Stimmen auch aus den Reihen der Christdemokraten bezögen sich allein auf die Bundes-CDU. Auch von den Parteimitgliedern höre man öfters, dass in Berlin "nicht alles richtig" laufe. Und auch Wöhler verhehlt nicht, dass er von der CDU-geführten Bundesregierung in den ersten Monaten mehr erwartet hätte. sf