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Nationaler Widerstand Zweibrücken bei angeblich überparteilicher Versammlung Fridays gegen Altersarmut

Mahnwache auf Zweibrücker Hallplatz : Detlef Walk einer von 40 bei „Fridays gegen Altersarmut“

Bundesweit organisierte das umstrittene Bündnis „Fridays gegen Altersarmut“ am Freitag Mahnwachen. Auch in Zweibrücken kamen Bürger zusammen, um ein Zeichen gegen die (wie sie finden misslungene) Rentenpolitik der Bundesregierung zu setzen.

Denn diese sorge für Altersarmut. Etwa 40 Personen versammelten sich dazu am Nachmittag auf dem Hallplatz. Die Mahnwache verlief ohne Zwischenfälle, so die Polizei am Abend auf Merkur-Nachfrage. Die Mahnwache in Zweibrücken organisierte Nicole Schumann aus dem Nordsaarland. Ihr sei das Thema seit ihrem ersten Blick in den Rentenbescheid ein wichtiges Anliegen. Über eine Kollegin habe sie die Gruppe kennen gelernt. Die Besucherzahlen in Zweibrücken überraschten Schumann „Wir hatten vielleicht mit 20 Personen gerechnet.“ Die Organisatorin erklärte, dass keine Parteifahnen oder sonstige politische Symbolik erwünscht seien, da es nur um das Thema Altersarmut gehen solle. Allerdings schlossen sich der Mahnwache Personen an, deren politische Gesinnung offensichtlich weit rechts ist – wie Detlef Walk, Chef der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften Kameradschaft „Nationaler Widerstand Zweibrücken“.