Nachbarn verhindern Großbrand

Zweibrücken. Nur durch aufmerksame Nachbarn konnte ein größerer Brand in der Zweibrücker Kreuzbergstraße am ersten Weihnachts-Feiertag verhindert werden. Sie bemerkten gegen 17.30 Uhr in einem Fenster des Kopier-Geschäfts lodernde Flammen und alarmierten daraufhin die Feuerwehr

Zweibrücken. Nur durch aufmerksame Nachbarn konnte ein größerer Brand in der Zweibrücker Kreuzbergstraße am ersten Weihnachts-Feiertag verhindert werden. Sie bemerkten gegen 17.30 Uhr in einem Fenster des Kopier-Geschäfts lodernde Flammen und alarmierten daraufhin die Feuerwehr. "Wir waren mit acht Fahrzeugen und 42 Mann im Einsatz", berichtet deren Chef Harald Schmieg im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. Die Wehrleute hatten Bereitschaftsdienst und wurden mittels eines Piepers informiert. Eingesetzt wurden auch Atemschutzgeräte, da es eine große Rauchentwicklung gegeben hatte. Durch die frühe Alarmierung sei es gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnungen verhindert werden. Die Wehrleute mussten drei Personen, sowie einige Tiere evakuieren.Zwei Anwohner, eine 46-jährige Frau und ein 50-jähriger Mann, kamen vorsorglich ins Krankenhaus, um sie dort auf eine Rauchvergiftung hin untersuchen zu lassen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. So befanden sich im Copy-Shop einige hochwertige technische Geräte, darunter auch Computer. Auch Ruß und Rauch haben einiges an Schaden angerichtet. Als die Löscharbeiten sich dem Ende zuneigten, wurde die Feuerwehr noch zu einer Notfall-Türöffnung gerufen. Ein Nachbar hatte, nachdem er einen Knall gehört haben will, dahinter eine verletzte hilflose Person vermutet. Die Wohnung war allerdings leer. Ansonsten konnte sich die Feuerwehr über ein ruhiges Weihnachtsfest freuen. "An Heiligabend gab es gar keinen Einsatz", informiert Schmieg.

Am Sonntag musste die Rettungshundestaffel gegen zwei Uhr nachts nach Hermersberg ausrücken, da dort ein Mann vermisst wurde. Dieser konnte allerdings nach kurzer Zeit unverletzt aufgefunden werden. Die Polizei musste wieder einmal im Umfeld der Diskothek Nightlife eingreifen. Am Sonntag kam es dort um 4.40 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 19-jährigen und einem 25-jährigen Mann. Im Verlauf der Streitigkeiten schlug der Ältere seinem Kontrahenten eine Flasche ins Gesicht. Die Streithähne wurden aus der Diskothek zwar verwiesen, die Streitigkeiten gingen dann aber auf dem Parkplatz weiter.

Verstärkung angefordert

Besonders prekär: Dort wurden bei der Aufnahme des Sachverhalts die eingesetzten Beamten von den sich mittlerweile formierten Gruppen bedroht, so dass Unterstützung angefordert werden musste. Es wurden Platzverweise ausgesprochen und eine Ingewahrsamnahme angeordnet. Da sich die Lage nicht beruhigen wollte, wurde der Geschäftsführer aufgefordert, die Diskothek zu schließen, was dieser dann letztendlich auch tat.

Gegen sieben Uhr wollte ein 18-jähriger Mann von der Diskothek Nightlife heim nach Contwig laufen. Zwischen Niederauerbach und Contwig wurde er von zwei Männern auffordert, sein Geld herauszurücken. Diese sollen ihm mehrmals ins Gesicht geschlagen haben. Neben dem Geld versuchten die Räuber ihm auch sein Handy zu entreißen. Es fiel dabei zu Boden und wurde beschädigt. Die Täter konnten unerkannt fliehen.