Zweibrücken gibt Verhaltens-Empfehlungen Stadtverwaltung warnt vor Sturm-Gefahren

Zweibrücken · Die erste Nacht sei in Zweibrücken aber glücklicherweise sehr glimpflich verlaufen. Was die Stadt Bürgern empfiehlt.

 Von Spaziergängen in der Allee oder anderswo in Baumnähe rät die Stadt Zweibrücken derzeit dringend ab.

Von Spaziergängen in der Allee oder anderswo in Baumnähe rät die Stadt Zweibrücken derzeit dringend ab.

Foto: Mathias Schneck

Der Sturm der vergangenen Nacht verlief, zumindest in Zweibrücken, glimpflich. Der Zweibrücker Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Frank Theisinger hat mitgeteilt, dass es in der vergangenen Nacht glücklicherweise keine Einsätze für die Feuerwehr in Zweibrücken gab.

„Auch das Ordnungsamt und der Umwelt- und Servicebetrieb haben bislang keine einschränkenden Maßnahmen treffen müssen“, berichtet Stadtsprecher Jens John in seiner Pressemitteilung weiter. „Die Mitarbeitenden des UBZ auf den Friedhöfen sind allerdings angewiesen darauf hinzuweisen, dass man sich von größeren Bäumen fernhält. Dies gilt insbesondere für den Waldfriedhof.“

Die Stadtverwaltung Zweibrücken appelliere hier an den gesunden Menschenverstand: „Wenn es wieder windiger werden sollte, sollten Spaziergänge im Wald und in Bereichen mit vielen Bäumen (zum Beispiel der Zweibrücker Allee) etc. eher unterlassen werden, da die Gefahr von herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen durchaus gegeben ist.“

Aktuell gebe es für den Bereich Zweibrücken keine Unwetterwarnung, erst wieder in der Nacht zu Freitag. Da sich die Situation allerdings schnell ändern könne, empfiehlt die Stadtverwaltung die Installation der (kostenlosen) Smartphone-Apps „Nina“ und „Katwarn“, um steht über über aktuelle Gefahrenmeldungen immer informiert zu sein.

John erklärt: „Die Stadtverwaltung beobachtet die Wetterlage genau und behält sich natürlich vor bei einer Verschärfung der Situation entsprechend zu reagieren.“

Ob Kinder trotz der Sturmböen den Weg in die Schule auf sich nehmen sollten, sollten El­tern selbst ent­schei­den, er­klär­te das rhein­land-pfäl­zi­sche Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um in ei­ner Emp­feh­lung bereits am Mitt­woch (wir berichteten). „Bei ex­tre­men Wit­te­rungs­ver­hält­nis­sen entschei­den grund­sätz­lich die Erziehungsberech­tig­ten am Mor­gen, ob der Schul­weg für ihre Kin­der zu­mut­bar ist.“ Volljäh­ri­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler könn­ten dies selbst ent­schei­den. In bei­den Fäl­len müs­se die Schu­le be­nach­rich­tigt wer­den. Dar­über hin­aus kön­nen Schu­len in Ab­stim­mung mit der Schul­auf­sicht auch ent­schei­den, den Un­ter­richt wit­te­rungs­be­dingt aus­fal­len zu las­sen.

Der Stadtverwaltung lagen am Donnerstagmittag keine Informationen über Schulschließungen oder andere größere Beeinträchtigungen des Schulbetriebs vor. Auch die Schulbusse hätten regulär fahren können.