Mitreißende Nummern-Revue

Die musikalischen Höhepunkte diverser Erfolgsmusicals gab es am Samstagabend in der Festhalle zu hören. Besucher lobten Klang, Gesang und Bühnenbild des in Stuttgart ansässigen Ensembles.

Bereits um 19 Uhr waren am Samstagabend die Parkplätze gegenüber der Zweibrücker Festhalle vollgeparkt. Im Heinrich-Gauf-Saal war volles Haus. 600 Musicalfans aus dem Zweibrücker Umland hatten ihren Weg zur "Nacht des Musicals " gefunden - trotz Baustellen. Unter ihnen auch Richard Spaniol aus Neunkirchen-Heinitz, der meinte: "Keine gute Wegweisung zur Festhalle."

Um 20 Uhr hieß es dann im Saale "Vorhang auf" und "Willkommen - Bienvenue - Welcome". Ein berauschender Abend in der Welt der Musicals begann. Die internationalen Darsteller des in Stuttgart ansässigen Ensembles nahmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die Welt der bekanntesten Musicals . Fünfzehn Ausschnitte aus "Tanz der Vampire", "Jesus Christ Superstar", "Das Phantom der Oper", "Falco ", "Cats", "Hinterm Horizont", "Les Miserables", "Mamma Mia", "The Rocky Horror Show", "Evita", "König der Löwen", "Elisabeth", "Queen", "The Rose" und "Ich war noch niemals in New York" wurden dem erwartungsvollen Publikum präsentiert. Anja Kühn aus Zweibrücken gab in der Pause ihr erstes Fazit ab: "Ich war schon in Bochum beim Star-Light-Express, doch was hier an Klang, Gesang und an schnell wechselnden Bühnenbildern geboten wird, steht dem in nichts nach." Die Solisten Christian Schöne, Istvan Csiszar, Kathrin Mayer, Marina Pechmann und Janina Wilhalm verzauberten die Besucher. Spontan verließ Christian Schöne , wenn es sein Musicalpart zuließ, auch mal die Bühne und mischte sich unters Publikum. Was dem sehr gefiel. Bei vielen Musicalhits wurde mitgeklatscht und teilweise sogar mitgesungen. Jedes der Musicals , die von den 13 Darstellern präsentiert wurden, beendete ein tosender Applaus. "Diese Musical-Nacht war ein wahres Geschenk in doppelter Hinsicht", meinte Christine Schirrmann aus Wallhalben. Sie hatte die Karten zu diesem Abend von ihrer Tochter bereits zu Weihnachten geschenkt bekommen. Der Heinitzer Richard Spaniol war von der Vorstellung nach eigener Aussage "überwältigt". Er meinte: "Die Festhalle ist ein Schmuckstück, hierher komme ich wieder. Ich kenne jetzt ja den Weg."