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Menschen gewöhnen sich an Schnee

Menschen gewöhnen sich an Schnee

Zweibrücken. Seit über einem Monat hat der Winter mit teilweise starkem Frost und reichlich Schnee die Region im Griff. An diesem Wochenende gab es noch einmal einen kräftigen Nachschlag der weißen Pracht. Doch allmählich scheinen sich die Menschen an die Situation zu gewöhnen, denn es gab gestern Morgen trotz glatter Straßen kaum Verspätungen oder Unfälle

Zweibrücken. Seit über einem Monat hat der Winter mit teilweise starkem Frost und reichlich Schnee die Region im Griff. An diesem Wochenende gab es noch einmal einen kräftigen Nachschlag der weißen Pracht. Doch allmählich scheinen sich die Menschen an die Situation zu gewöhnen, denn es gab gestern Morgen trotz glatter Straßen kaum Verspätungen oder Unfälle."Wir haben unseren Winterdienst mit den vier Fahrzeugen um halb Fünf rausgeschickt", berichtet Steffen Mannschatz, Betriebshofleiter des Entsorgungs- und Servicebetriebs Zweibrücken (EBZ), in einem Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. Beim Start des Berufsverkehrs seien die wichtigsten Straßen in Zweibrücken bereits vom Schnee befreit gewesen. Lediglich zwei umgestürzte Bäume hätten dem Betriebshof zu schaffen gemacht. Einer blockierte die Fasaneriestraße, ein anderer lag an der Autobahnabfahrt Ernstweiler. Insgesamt sieht sich der Betriebshofleiter gut gerüstet. Einen Mangel an Streusalz gebe es in Zweibrücken nicht. "Wir haben erst heute wieder einen Zug bekommen", sagt Mannschatz. Dieses werde allerdings nur für die Straßen verwendet. In Seitenwegen werde nur noch Splitt eingesetzt. Salzbehälter für Anwohner könnten nicht aufgefüllt werden. Diese dürften zum Streuen der Gehwege dürfen auch nur ausschließlich abstumpfende Mittel, wie beispielsweise Sand, Splitt oder Sägemehl verwenden. Der EBZ-Mitarbeiter fürchtet aber nach dem Winter viele marode Straßen, die dann repariert werden müssten. Ein großes Lob zollt die Zweibrücker Polizei den Autofahrern. So habe es gestern im morgendlichen Berufsverkehr keinen Unfall gegeben. Der Schnee sei allerdings bei weitem nicht so schlimm wie der Eisregen, von dem Teile des Saarlandes am Wochenende überrascht wurden. Auch seien die meisten Autofahrer mit Winterreifen unterwegs gewesen und das Rote Kreuz verzeichnete kaum Unfälle, die auf den erneuten Wintereinbruch zurückzuführen seien. "Bei den Einsätzen gab es keine besonderen Vorkommnisse", berichtet Peter Streb, Leiter des Rettungsdienstes im Kreisverband Südwestpfalz. Kaum Verspätungen stellten auch die Schulen und Betriebe fest. "Viele Schüler haben den Bus genommen", berichtet Walter Rimbrecht, Leiter der Berufsbildenden Schule Zweibrücken. > Seite 16: Foto-Reportage