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Am 25. Februar: Mehr Musik beim Fastnachtsumzug

Am 25. Februar : Mehr Musik beim Fastnachtsumzug

„Hasch des driewe Lewe satt, komm zum Umzug in die Stadt“, lautet das Motto des diesjährigen Zweibrücker Fastnachtsumzuges. Beim Koordinationsgespräch des Verkehrsvereins mit teilnehmenden Vereinen und Gruppierungen sowie den Behörden und Hilfsorganisationen setzte sich der Satz gegen das ebenfalls vorgeschlagene Motto „An Fasenacht hau mer uff de Putz, mir han jo a kenn Denkmalschutz“ durch.

Zu Beginn der Sitzung hatte der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Rolf Franzen, sich „gutes Wetter“ am Fastnachtsdienstag, 25. Februar, gewünscht. Denn im vergangenen Jahr regnete es während des gesamten Umzugs – was viele Narren davon abhielt, mitzufeiern. Insofern habe man „die Tauglichkeit der neuen Strecke nicht testen können“, sagte der Leiter des Kultur- und Verkehrsamts, Thilo Huble.

So startet auch in diesem Jahr der Umzug wieder am Festplatz an der Rennwiese. Über die Dr.-Ehrensberger-Straße, die Saarlandstraße, die Landauer Straße, die Alte Ixheimer Straße, die Maxstraße, den ZOB, die Gutenbergstraße, den Goetheplatz und den Herzogplatz, wo die Tribüne steht, geht es in die Schillerstraße, wo sich der Umzug auflöst. Auf dem Herzogplatz stehen wieder das von den VB Zweibrücken betriebene Zelt und einige Verkaufsstände. „Es sind nur drei oder vier. Es ist schwer, Standbetreiber für den Herzogplatz zu gewinnen“, bedauerte Huble.

Er habe die Betreiber auch nicht mit dem Hinweis auf das miserable Wetter überzeugen können. „Wir schauen mal wie es in diesem Jahr ist. Dann sehen wir weiter.“ Daran entspann sich eine Diskussion über die Zugstrecke und den Standort der Tribüne und des Festzeltes. Herbert Beckmann von der CDU warb für eine Rückkehr auf den Alexanderplatz. Da sei mit dem Bierbrunnen der gastronomische Anziehungspunkt des Fastnachtsdienstags. Huble bat um Geduld: „Manche Dinge müssen sich erst einspielen.“

Bei den Erläuterungen zum Umzug appellierte Zugmeister Wolfgang Spenler von der CGH an die Mitwirkenden, genügend Ordner abzustellen. Insbesondere bei den Gespannen mit Traktoren. Ordnerbinden sollten die Teilnehmer bereits im Vorfeld im Kulturamt abholen. Das Sicherheitskonzept bleibe unverändert, sagte Harald Bohl vom Zweibrücker Ordnungsamt. „Sicherheit ist das wichtigste“, betonte auch der Vorsitzende des Verkehrsvereins.

Dahinter reihe sich alles ein. Auch dass es in diesem Jahr mehr Musikgruppen als sonst seien, wie Tamara Schwartz vom Kulturamt ankündigte. Die Stadtkapelle, die Schwarzen Husaren aus Kleinsteinhausen, die Trommelschule Tam Tam, die Fanfarengruppe des DJK Bexbach und die Guggemusik Phönixkrechzer.

„Unsere Beobachtung ist, dass sich die Narren wegen eines Gutsjes nicht bücken“, sagte Huble. Deshalb schlug er vor, dass mehr Schokoriegel oder Popcorn-Tüten geworfen werden sollen. Und da gelte: „Weniger ist mehr.“ Angela Wild vom KVZ mahnte die Teilnehmer an, nicht so lange Zwischenräume zwischen den Gruppen entstehen zu lassen. „Es soll ein Zug sein. Das ist für die Zuschauer viel schöner, als minutenlange Pausen zwischen den Gruppen.“

Beim Müll einigte sich die zahlreich erschienen Teilnehmer, dass es am besten sei das Wurfmaterial auf dem  Aufstellplatz auszupacken und die Kartons neben dem Anmeldezelt abzulegen. Das Wurfmaterial könne man in Klappboxen umladen, regte Werner Sebald an, wie es die FWG im vergangenen Jahr praktizier hätte.