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Arbeitsmarkt im Januar: Mehr Arbeitslose in der Region

Arbeitsmarkt im Januar : Mehr Arbeitslose in der Region

(red) Im ersten Monat des Jahres ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in der Westpfalz deutlich angestiegen. Verantwortlich dafür waren zum einen Kündigungen und das Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen vor den Weihnachtsfeiertagen sowie zum Jahresende.

Zum anderen gab es in den vergangenen Wochen die üblichen Arbeitslosmeldungen in den witterungs- und den saisonanhängigen Bereichen Bau, Verkehr und Gastgewerbe. Die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens (umfasst die kreisfreien Städte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken, die Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Südwestpfalz sowie den Donnersbergkreis) zählte im Januar insgesamt 17 054 arbeitslose Frauen und Männer. Das waren 1205 beziehungsweise 7,6 Prozent mehr als noch im Dezember und 183 beziehungsweise 1,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag wie vor einem Jahr bei sechs Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats.

In der Stadt Zweibrücken waren im Januar 1140 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 96 beziehungsweise 9,2 Prozent mehr als im Dezember und 14 beziehungsweise 1,2 Prozent weniger als im Januar 2019. Die Arbeitslosenquote ist damit von 5,7 Prozent im Dezember auf nun 6,2 Prozent gestiegen. Sie lag 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats. Im Landkreis Südwestpfalz waren 2122 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 229 beziehungsweise 12,1 Prozent mehr als im Dezember und 57 beziehungsweise 2,8 Prozent mehr als im Januar des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote ist damit von 3,6 Prozent im Dezember auf nun 4,1 Prozent gestiegen – 0,2 Prozentpunkt über dem Wert des Vorjahresmonats.