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Massen-Ansturm fast wie beim Stadtfest

Massen-Ansturm fast wie beim Stadtfest

Der Umzug des Flohmarktes vom Schlossplatz in die Fußgängerzone hat sich wohl gelohnt: Jedenfalls herrschte gestern beim verkaufsoffenen Sonntag deutlich größerer Andrang als sonst.

Auf dem Herzogplatz waren neue Autos zu bewundern.

Nicht nur die Sonne strahlte gestern. Bei Mario Facco, Chef der Zweibrücker Werbegemeinschaft, war die Freude über den Riesenansturm beim verkaufsoffenen Sonntag, der seit langem auch wieder in der Innenstadt herrschte, nicht zu übersehen. "So etwas hat es in den letzten zehn Jahren nicht mehr gegeben", sagte Facco dem Merkur.

Als Publikumsmagneten macht Facco den Flohmarkt der Werbegemeinschaft aus, der erstmals in der Fußgängerzone stattfand. "Schon am Samstagmorgen war ab acht Uhr die Straße voll", berichtet Facco, der unterstreicht, dass es bei der Verlegung vom Schlossplatz auch Widerstände gegeben hat. Dass gerade am verkaufsoffenen Sonntag nicht alle Geschäfte viel verkaufen, sei selbstverständlich. Es hätten sich aber auch viele fremde Menschen von den Angeboten in Zweibrücken überzeugen können. Wenn nur ein Bruchteil davon wiederkomme, habe sich die Ladenöffnung schon gelohnt. Gestern waren aber in den Menschenmassen nur wenige mit Einkaufstüten zu sehen.

Richtig viel los war bei dem schönen Wetter gestern auch draußen vor den Lokalen, Cafés und Eisdielen. Schon am frühen Nachmittag schoben sich Menschenmassen durch die Hauptstraße, die teilweise sogar an die Atmosphäre des Stadtfestes erinnerten.

Großes Lob zollte die Flohmarkthändlerin Margit Schirmer der Entscheidung der Werbegemeinschaft: "Es war an beiden Tagen viel mehr los als früher auf dem Schlossplatz." Etwas verhaltener äußerten sich Hannelore und Erwin Kuppens, Betreiber von "Fashion City" in der Fußgängerzone. "Die vielen Besucher kamen wohl hauptsächlich wegen des schönen Wetters", meinte der Geschäftsmann, der sich über den Zuspruch der Kunden sehr freute. Ob sich das aber wiederholen lässt, werde sich erst noch zeigen müssen: "Es ist schließlich eine neue Idee, die hier ausprobiert wurde."

Zufrieden waren auch die Autohändler auf dem Herzogplatz, wenngleich hier etwas weniger los war. "Wir haben zum ersten Mal teilgenommen", berichtet Gerhard Rütz von der BMW-Niederlassung Kirkel. Er sei im Großen und Ganzen zufrieden, da es auch einige kaufinteressierte Kunden gegeben habe.

Einen Ansturm verzeichneten auch die Style Outlets und Möbel Martin. Deren Parkplätze waren wie so oft bereits kurz nach 13 Uhr nahezu restlos belegt. Die Besucher konnten gestern auch einen kostenlosen Transport-Service nutzen. So gab es einen Shuttle-Bus zwischen Style Outlets und Stadt. Außerdem fuhr Werner Euskirchen mit seiner Kutsche vom Hilgardcenter zum Schlossplatz.