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Zweibrücken: LVIM-Eigenlob in Sachen Jobvermittlung

Zweibrücken : LVIM-Eigenlob in Sachen Jobvermittlung

() Der Landesverein kümmert sich nicht genug um die von der Klinikschließung betroffenen Mitarbeiter. Zu diesem Schluss kommt der CDU-Landtags­­abgeordnete Christoph Gensch nach einer Anfrage an die Landesregierung. Demnach waren von der Schließung 433 Mitarbeiter betroffen, von denen im Rahmen des Teilbetriebsübergangs von 80 vorgesehenen 64 ans Nardini wechselten. 15 hatten dem widersprochen, einer selbst gekündigt. Weitere 53 waren in eine Transfergesellschaft gewechselt. 20 Schüler und Azubis hätten ihre Ausbildung beendet und seien weitervermittelt oder –beschäftigt worden. Fünf Angestellte seien in Rente gegangen, neun befristet weiterbeschäftigt worden, zwölf intern beim LVIM auf andere Positionen gewechselt. Für Gensch ist das insgesamt eine dünne Bilanz – gerade weil der LVIM zugesichert habe, dass er seinen Mitarbeitern adäquate Anschlussbeschäftigen anbiete. Gensch: „Hier erwarte ich mir weitere Anstrengungen, um zumindestens die 53 Mitarbeiter in der Transfergesellschaft weiter zu beschäftigen.“

() Der Landesverein kümmert sich nicht genug um die von der Klinikschließung betroffenen Mitarbeiter. Zu diesem Schluss kommt der CDU-Landtags­­abgeordnete Christoph Gensch nach einer Anfrage an die Landesregierung. Demnach waren von der Schließung 433 Mitarbeiter betroffen, von denen im Rahmen des Teilbetriebsübergangs von 80 vorgesehenen 64 ans Nardini wechselten. 15 hatten dem widersprochen, einer selbst gekündigt. Weitere 53 waren in eine Transfergesellschaft gewechselt. 20 Schüler und Azubis hätten ihre Ausbildung beendet und seien weitervermittelt oder –beschäftigt worden. Fünf Angestellte seien in Rente gegangen, neun befristet weiterbeschäftigt worden, zwölf intern beim LVIM auf andere Positionen gewechselt. Für Gensch ist das insgesamt eine dünne Bilanz – gerade weil der LVIM zugesichert habe, dass er seinen Mitarbeitern adäquate Anschlussbeschäftigen anbiete.  Gensch: „Hier erwarte ich mir weitere Anstrengungen, um zumindestens die 53 Mitarbeiter in der Transfergesellschaft weiter zu beschäftigen.“

LVIM-Sprecherin Susanne Liebold hingegen stellt das Wirken des Trägers als Erfolg dar: „Der Großteil der 433 Mitarbeitenden, die von der Schließung des Evangelischen Krankenhauses betroffen waren, hat nach Auskunft der Agentur für Arbeit eine neue Beschäftigung gefunden. Dies ist zum einen Ausdruck der fachlichen Kompetenz, bestätigt uns jedoch auch in unseren umfangreichen Vermittlungsbemühungen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und anderen Arbeitgebern aus der Region.“

Außerdem standen und stehen den Mitarbeitern „zahlreiche Stellenangebote in anderen Einrichtungen des LVIM und der Diakonissen Speyer-Mannheim zur Verfügung“. Dass diese Wechselangeboten kaum genützt würden,  „liegt vermutlich vor allem an der räumlichen Distanz zwischen Zweibrücken und den anderen Einrichtungsstandorten.“

Die 53 Mitarbeiter der Transfergesellschaft, in die die meisten Ex-Beschäftigten der Service- und Dienstleistungsgesellschaft (SDG) in Zweibrücken gewechselt waren, habe man in den vergangenen Monaten beraten und bei der beruflichen Qualifizierung geholfen. Laut Liebold hatten diesen Mai 15 einen neuen Brötchengeber, elf absolvierten Umschulungen bei potenziellen neuen Arbeitgebern. Fünf Mitarbeiter seien in Ruhestand gegangen, fünf weitere pflegten Angehörige. Eine Person könne krankheitsbedingt keine neue Arbeit antreten. 16 hätten sich im Mai in der Vermittlungsphase befunden.