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Lieber Flickenteppich als Baustelle

Lieber Flickenteppich als Baustelle

Um das Weihnachtsgeschäft nicht zu beeinträchtigen, ist die Fußgängerzone zwischen Hallplatz und Poststraße provisorisch mit Asphalt geschlossen worden. Im Frühjahr wird das gewohnte Pflaster eingebaut.

Die neu sanierte Zweibrücker Fußgängerzone ist, so immer wieder von Passanten und Geschäftsleuten zu hören, ein echtes Schmuckstück geworden. Auch der Alexanderplatz am oberen Ende erstrahlt in neuem Glanz. Doch das entgegengesetzte Entrée zur Fußgängerzone ist derzeit ein hässlicher Flickenteppich: Die Baustelle wurde vor einigen Tagen mit einem dicken schwarzer Asphaltstreifen geschlossen, der sich zwischen den Pflastern und Steinen im Bereich zwischen Hallplatz und Einmündung Poststraße schlängelt.

"Das ist natürlich ein Provisorium", beruhigt Stadtsprecher Heinz Braun und verweist für die Hintergründe an UBZ und Stadtwerke, die die Fußgängerzone wegen Leitungsarbeiten aufgerissen hatten.

Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Brennemann erläutert, das Provisorium bleibe den Winter über. Sobald nächstes Jahr keine Frostgefahr mehr sei, werde der Asphalt durch die Steine ersetzt, die dort für die Bauarbeiten entfernt werden mussten. Jetzt wäre es nicht mehr sinnvoll gewesen, den Bereich endgültig fertigzustellen. Denn zum einen müssten nächstes Jahr ohnehin noch in der benachbarten Rosengartenstraße (zwischen Hallplatz bis zur Kreuzung an der Heilig-Kreuz-Kirche) Graugussleitungen erneuert und deshalb der Belag aufgerissen und danach wieder hergestellt werden. Zum anderen solle in der Fußgängerzone mit Rücksicht auf die Geschäftsleute und Kunden das Weihnachtsgeschäft nicht gestört werden. In den vergangenen Nächten habe es bereits mehrfach gefroren, erinnert Brennemann - und da die Belagarbeiten nicht bei gefrorenem Boden ausgeführt werden könnten, drohe je nach Wetterlage die Baustelle zu lange zu dauern.