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„Langfinger machen niemals Urlaub!“

„Langfinger machen niemals Urlaub!“

Das Polizeipräsidium Westpfalz warnt in der Ferienzeit: „Langfinger machen niemals Urlaub!“ Die Beamten machen im Rahmen einer Präventionsaktion auf die Gefahren aufmerksam, die im Urlaub durch Diebe lauern.

Die Sommerferien sind gestartet - und die für viele schönste Zeit des Jahres hat begonnen. Aber Vorsicht, warnt das Polizeipräsidium Westpfalz: "Langfinger machen niemals Urlaub!" Die Beamten machen im Rahmen einer Präventionsaktion auf die Gefahren aufmerksam, die im Urlaub durch Langfinger lauern. "Hüten Sie sich vor altbekannten Tricks, die überall auf der Welt gleich sind", schreiben die Beamten. "So nutzen Taschendiebe aller Nationalitäten gern dichtes Gedränge - zum Beispiel rund um Touristenattraktionen - um Ihnen den Geldbeutel aus der Tasche zu ziehen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Wertsachen und Taschen nie aus den Augen lassen, am besten immer dicht bei sich tragen und immer verschließen. Durch offen stehende Reißverschlüsse oder oben offene Körbe werden Geldbeutel und Handy Langfingern ,auf dem Silbertablett serviert'.

Und wer seine Tasche unbeaufsichtigt lässt, während er im Meer baden geht, oder seine Kamera hinter sich über die Stuhllehne hängt, während er Kaffee trinkt oder Zeitung liest, der braucht sich nicht zu wundern, wenn plötzlich alles weg ist", mahnen die Beamten.

"Auch Tricks, um Sie kurz abzulenken, sind überall beliebt: Das Fragen nach dem Weg oder nach Münzgeld sind nur zwei Beispiele, mit denen sich Diebe an Sie heranmachen wollen. Auch die Mitleidsmasche wird immer wieder gern benutzt, um Notlagen vorzutäuschen. Hier hilft gesundes Misstrauen: Wachsam sein, sich nicht von irgendwelchen Tricks ,aufs Kreuz legen' lassen und am besten gar nicht erst viel Bargeld einstecken oder - wenn möglich - Wertsachen im (Hotel-)Safe lassen", raten die Experten des Polizeipräsidiums.

Weiter heißt es: "Achten Sie an Geldautomaten darauf, ob dort etwas ungewöhnlich ist, beispielsweise zusätzlich angebrachte Leisten oder Verblendungen, lockere Aufsätze oder Spuren von Klebstoff rund um den Kartenschlitz! Im Zweifelsfall gehen Sie lieber zur nächsten Bank, um sich finanziellen Nachschub zu verschaffen."

Falls doch die EC- oder Kreditkarte doch abhandengekommen ist, lassen sich diese sofort über den bundesweiten Sperr-Notruf (0049) 116 116 sperren.

Tipps zum Schutz vor Diebstahl und Raub auf Reisen gibt es in den Faltblättern bei der Polizei und im Internet unter s.rlp.de/whJ "Schlauer gegen Klauer" unter s.rlp.de/SSl .