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Landjugend Zweibrücken und Umgebung

Landjugend Zweibrücken und Umgebung : Party der Superlative auf dem Berghof

Das 37. Scheierfescht der Landjugend Zweibrücken und Umgebung war ein voller Erfolg. Rund 120 Helfer sorgten dafür, dass sich die zahlreichen Festgäste wohlfühlten.

Orakelfähigkeiten sind nicht notwendig gewesen, um den überwältigenden Erfolg des 37. „Scheierfescht“ der Landjugend Zweibrücken vorauszusagen. Zahlreiche Helfer legten sich über die drei Festtage mächtig ins Zeug, damit das Ergebnis auch so sein würde, wie es alle erwartet hatten. In Scharen kamen die Besucher und befolgten die Losung der Organisatoren: „Feijer feschd beim Scheierfescht …“

„Es sind drei großartige Festtage gewesen, bei denen alles gestimmt hat. Viele Besucher aus allen Altersschichten, ein Ansturm auf unsere Festküche, glänzende Unterhaltung durch die verpflichteten Bands, schönes Rahmenprogramm, ideales Wetter und, was ganz besonders wichtig ist, keine Zwischenfälle. Schon gar keine Raufereien oder Rüpel, die das Fest störten“, resümiert Mara Marschall aus der Vorstandschaft und befindet sich mit dieser Einschätzung in Einklang mit ihren Vorstandskollegen Felix Burgard und Jannik Moll.

Rund 120 Helfer an den drei Veranstaltungstagen, in verschiedenen Arbeitsschichten eingesetzt, sind die Garanten dafür gewesen, dass dieser Mammutevent überhaupt bewältigt werden konnte. Um das Arbeitsszenario andeutungsweise zu beschreiben: Mit dem Aufbau verstrich fast eine Woche. Beim Abbau und dem Aufräumen geht es meist schneller. Letzten Montag wurden die restlichen Arbeiten erledigt. „Da muss viel organisiert und manchmal auch improvisiert werden“, räumt der Vorsitzende Felix Burgard offen ein und ist zusammen mit der gleichberechtigten Vorsitzenden Mara Marschall dafür dankbar, dass sich ältere Vereinsmitglieder und insbesondere solche, die einmal in der Vorstandschaft aktiv gewesen sind, mit guten Ratschlägen und noch mehr aktiver Hilfe zur Stelle sind.

Es sind die altbekannten Namen, die in einem solchen Gespräch dankbar genannt werden. Etwa der des langjährigen Vorsitzenden Christian Glahn oder der von Martin Schunk, die solche Festmitstreiter neben vielen anderen geblieben sind. Karl Gortner aus Lambsborn jedenfalls freute sich mächtig, dass nicht allein der Besucherzuspruch, bedingt auch durch das herrliche Wetter, ein großartiger gewesen ist, sondern die Festorganisation gleichfalls funktioniert habe. Jannik Moll, selbst ein waschechter Lambsborner wie Gortner, spricht deshalb auch in höchsten Tönen lobend vom „Gortner-Clan“, der auch in der Festküche weiß, worauf es ankommt. Das gilt ebenso für die Landfrauen mit der Kreisverbandsvorsitzenden Beate Schnur an der Spitze. Das Kuchenbüfett mit mehr als 50 leckeren Erzeugnissen ist zur Vatertagssause beim Festauftakt erneut riesig gewesen. Die bis weit in den Abend hinein feiernden Besucher restlos zufrieden.

Die wiedergewählte Dellfelder Ortsbürgermeisterin Doris Schindler hatte im Beisein von Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker und dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes, Uwe Bißbort, das erste Festbierfass treffsicher angezapft und lautstark verkündet: „Ozapft iss …“.

Der Musikverein aus Ommersheim spielte auf, später sorgten die „Hüttenrocker“ für Stimmung. Prächtig die Party am Freitag mit „Black Valley“ und „Impact“. Zeitweise Einlassstopp gab es dann sogar am Samstag, als nach „FlyoverX“ die Kultband „Krachleder“ für einen bombastischen „Scheijerfescht“-Zauber sorgte.

Der Berghof oberhalb von Dellfeld hatte auch diesmal die große „Scheune“ für das Fest zur Verfügung gestellt als „altgediente Landjugendmitglieder“ mitgeholfen, dass das Fest zu dem werden konnte, was sich Tausende von ihm schon vorher versprochen haben.