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Ladies bringen das Zelt zum Toben

Ladies bringen das Zelt zum Toben

Zweibrücken. Strahlende Gesichter, wohin man blickte. Das Zweibrücker Oktoberfest war einmal mehr ein Riesenerfolg. Drei Tage lang herrschte im Festzelt vor dem Schloss ausgelassene Stimmung. Die Besucher freuten sich über fetzige Musik und labten sich an kulinarischen Schmankerln

Zweibrücken. Strahlende Gesichter, wohin man blickte. Das Zweibrücker Oktoberfest war einmal mehr ein Riesenerfolg. Drei Tage lang herrschte im Festzelt vor dem Schloss ausgelassene Stimmung. Die Besucher freuten sich über fetzige Musik und labten sich an kulinarischen Schmankerln. Auch Wirtin Helga Reichelt zieht in einem Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur, der die beliebte Veranstaltung wieder präsentierte, eine überaus positive Bilanz: "Es war ein gutes Fest." Einzig der Sonntag könne aufgewertet werden. Sie schlägt dafür eine Öffnung der Geschäfte vor. Darüber will die Blieskastelerin bis zum nächsten Jahr mit der Stadtverwaltung und der Werbegemeinschaft sprechen. Nach ihren Vorstellungen könnte dann auch die Fußgängerzone und andere Plätze in das Festtreiben einbezogen werden. Der Termin sei von großem Vorteil. Da ein Tag darauf das Münchner eröffnet wird, seien die Menschen an diesem Wochenende in besonderer Feierlaune. Die Auswahl mit den bewährten Bands habe sich gerechnet. Nach dem furiosen Auftakt, war auch bei dem Auftritt der Midnight-Ladies am Samstag das Zelt voll besetzt. Ganz unter dem Motto "Das Auge hört mit" sorgten die sechs Damen aus Landshut für ausgelassene Stimmung. Bereits nach den ersten Liedern stiegen die Besucher auf Bänke und Tische, wo sie nach Kräften schunkelten, klatschten und sogar selbst mitsangen. Kein Wunder: Schließlich boten die Mädels Lieder quer durch verschiedene Musikrichtungen, die den meisten Gästen bekannt waren. Die Palette reichte von Rock und Pop bis hin zu Schlagern und Evergreens. Auch die Neue Deutsche Welle kam nicht zu kurz.Immer wieder wurden die Zuschauer zum Mitmachen aufgefordert. Wobei natürlich das Genießen des eigens von der Karlsberg-Brauerei hergestellten Festbieres nicht zu kurz kam: "Die Krüge hoch" gilt schließlich seit dem Beginn des Oktoberfestes in Zweibrücken vor acht Jahren als der entscheidende Schlachtruf. Auch die Mädels waren sichtlich trinkfest, was bei den Gästen gut ankam.

Viele Zweibrücker ließen sich auch das Weißwurstfrühstück am Samstagmittag schmecken. Bei vielen Zweibrückern blieb am Sonntag die Küche kalt. Sie nutzten die Gelegenheit und ließen sich aus der Zeltküche von Neumann & Jaekel bayerische und pfälzische Spezialitäten servieren. Auch der Auftritt des Ron-Stevens-Gospel-Chores aus Luxemburg war gut besucht. Tosenden Beifall gab es vor allem als die Gruppe "Down by the riverside" oder "Oh, happy day" zum Besten gab. Zum Finale zeigten dann die "Crazy Hurricans", welchen Sturm sie auf der Bühne entfachen können. Neben Schlagern begeisterten sie das Publikum mit Liedern der Kölner Gruppen Black Fööss oder Höhner. "Es war ein gutes Fest."

Wirtin Helga Reichelt