Kultur in der Himmelsbergkapelle : Neujahrskonzert bietet Plan B für 2019

Unter dem Motto „Das kann ja heiter werden“, gestalten das Duo Voce, Hildegard Baum und Cathrin Bungert sowie die Konzertpianistin Marina Kavtaradze das Neujahrskonzert in der Himmelsbergkapelle mit bekannten und unbekannten Stücken von Leonard Bernstein.

„Alles Gute zum neuen Jahr! Und was ist das genau, das Gute?“ Antworten auf diese Frage bietet ein außergewöhnliches Neujahrskonzert in der Himmelsbergkapelle. Für Freitag, 11. Januar, um 19 Uhr lädt der Förderverein „Kultur in der Himmelsbergkapelle“ im ehemaligen evangelischen Krankenhaus Zweibrücken bereits zum zweiten Mal zu einem Neujahrskonzert ein. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wird es erneut von Duo Voce, den beiden Sopranistinnen Hildegard Baum und Cathrin Bungert, sowie der Konzertpianistin Marina Kavtaradze gestaltet.

Unter dem Motto „Das kann ja heiter werden – haben Sie einen Plan B?“ befassen sich die drei Musikerinnen mit dem Thema „Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen“. Inspiriert zu diesem außergewöhnlichen Programm wurden sie durch den 100. Geburtstag des berühmten amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein im vergangenen Jahr. Aus diesem Anlass hat sich das Trio mit Bernsteins Musik jenseits der West-Side-Story beschäftigt. „Wunderschöne Lieder, Arien, Duette und Klaviermusik, die auch im Jubiläumsjahr nicht so oft gespielt wurden, werden in unserem Konzert zu hören sein“, skizziert Stimmbildnerin Hildegard Baum.

Außerdem kämen selbstverständlich auch die Freunde der Westside-Story auf ihre Kosten. Der Blick der drei Musikerinnen richtet sich weiterhin auf Bernsteins Komponisten-Kollegen in Europa, und auch hier gibt es ein Thema, das sich ständig wiederholt: Sehnsüchte, Hoffnungen, Träume – und: Was geschieht, wenn Träume auf einmal Wirklichkeit werden? Hatte man sich das wirklich genau so vorgestellt? „Da ist es gut, wenn es noch einen Plan B gibt“, verspricht Hildegard Baum lachend, kreative Lösungen aufzuzeigen, musikalisch, versteht sich.

„Reizende“ Damen zeigten, dass sich das weibliche Selbstbewusstsein in den Anfangs-Jahren des 20. Jahrhunderts deutlich gewandelt hat. Hierzu geben Frederik Loewe, Cole Porter, Ivor Novello, Friedrich Holländer, Eric Coates oder George Geshwin interessante Einblicke. Doch auch Brahms und Pergolesi haben in der Musiksprache ihrer Zeit einige „Nötchen“ beizutragen.

Der zeitlich-geographische Rahmen des Neujahrskonzerts erstreckt sich vom Europa der Barockzeit über die Romantik bis nach Amerika im 20. Jahrhundert. Und für alle Orte und Zeiten gilt: Musik spiegelt die Ideen und Sehnsüchte der Menschen ihrer Zeit! Musik hat zu allen Zeiten geholfen, unerträgliche Realitäten zu bewältigen.

Die Sängerinnen werden den Konzertabend moderieren und kündigen die Offenbarung von „allerlei spannenden Hintergründen“ an. Eines ist sicher: Bei allem philosophischen Hintergrund kommt keine Betulichkeit auf! Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Verein zum Erhalt der Himmelsbergkapelle wird gebeten.

Weiterer Kapellen-Termin: am Freitag, 1. Februar: Krimi-Abend mit Monika Geier.