Krankenhaus-Zuschüsse aus Mainz

Das Evangelische Krankenhaus Zweibrücken erhält dieses Jahr etwas weniger pauschale Förderung vom Land als vergangenes Jahr. Das Nardini-Klinikum profitiert mit seinen beiden Häusern in der Rosenstadt und Landstuhl hingegen minimal mehr.

Die beiden Zweibrücker Krankenhäuser profitieren auch dieses Jahr von Geldern des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums. An pauschalen Fördermitteln erhält das vom Landesverein für Innere Mission in der Pfalz betriebene Evangelische Krankenhaus 413 242 (Vorjahr: 439 801 Euro), das Nardini-Klinikum mit seinen Standorten Landstuhl und Zweibrücken 1 082 129 (Vorjahr: 1 073 637 Euro). "Die Krankenhäuser können über die Verwendung der pauschalen Fördermittel frei verfügen", Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. "Ich halte es für sinnvoll, wenn die Verantwortlichen vor Ort selbst entscheiden können, ob sie ein Sortiment Krankenhausbetten einkaufen oder in einen Röntgenapparat oder einen Kernspintomographen investieren. Sie müssen lediglich einmal im Jahr nachweisen, dass sie die Mittel zweckentsprechend verwendet haben", so die Ministerin weiter. Insgesamt stellt das Land den Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz 51,2 Millionen Euro pauschale Fördermittel zur Verfügung, erklärte die Ministerin. Die pauschalen Fördermittel werden den Kliniken für kleine Baumaßnahmen und die Wiederbeschaffung sogenannter kurzfristiger Anlagegüter gezahlt - zum Beispiel Krankenhausbetten, Nachttischschränke, medizinische Geräte vom Röntgengerät bis zum Kernspintomographen. "Die Pauschalförderung wird zusätzlich zur Einzelförderung gewährt, die für größere Baumaßnahmen vorgesehen ist. Sie wird zusätzlich zur Einzelförderung gewährt, die für größere Baumaßnahmen vorgesehen ist. Rheinland-Pfalz stellt demnach in diesem Jahr den Krankenhäusern für Investitionsmaßnahmen und für die pauschale Förderung insgesamt 114,2 Millionen Euro zur Verfügung", sagte die Ministerin. Die Höhe der pauschalen Fördermittel richte sich insbesondere nach der Zahl der im vergangenen Jahr behandelten Patienten, der vorhandenen Großgeräte, der Ausbildungsplätze und der Planbetten. Das größte Gewicht habe die Fallzahl. Sie mache etwa 80 Prozent des Förderbetrages aus. Das sei bewusst so geregelt: je mehr Patienten ein Krankenhaus behandle, desto höher sei der Verschleiß von medizinischen Geräten.