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Kommt bald das erste "Indoor Stadtfest" in Zweibrücken?

Kommt bald das erste "Indoor Stadtfest" in Zweibrücken?

"Okay... Und im Gegensatz zu einem großen Supermarkt zahlt man dann in jedem Geschäft einzeln? Oder werden dann an den Eingängen zur Fußgängerzone Kassenhäuser gebaut?", fragt zu Beispiel Thomas Kalmes mit einem Augenzwinkern. "Die vielen Zweibrücker Plätze kann man dann auch sinnvoll nutzen. Man stellt Parkhäuser drauf..

"Okay... Und im Gegensatz zu einem großen Supermarkt zahlt man dann in jedem Geschäft einzeln? Oder werden dann an den Eingängen zur Fußgängerzone Kassenhäuser gebaut?", fragt zu Beispiel Thomas Kalmes mit einem Augenzwinkern. "Die vielen Zweibrücker Plätze kann man dann auch sinnvoll nutzen. Man stellt Parkhäuser drauf... Und die Anwohner werden zwangsumgesiedelt in die frei werdenden Räumlichkeiten von Edeka, Rewe und Co... Ich zähl mal meine Brillen, schau in meinen Medikamentenschrank und überleg mir dann, was davon ausreichen könnte, um meinen Teil zur Innenstadt-Belebung beizutragen", schließt er unter Anspielung auf die Apotheken und Optiker-Dichte in der Stadt."Vor allem sollte Herr Facco auch mal an die Kosten denken...", schreibt Simone Müller, "in der Zweibrücker Kasse sieht es doch alles andere als rosig aus!" Sie scheint nicht überzeugt, dass der Werbegemeinschafts-Chef seine Idee bis ins Detail durchdacht hat. "Dann gibt es in der Zukunft auch das erste Indoor-Stadtfest Zweibrücken?! Mmmmmh, ich seh schon das Frittenfett die Überdachung runterlaufen.... Mmmmh, und dieser Geruch!"

Ein weiterer Nutzer fasst seine Bedenken so zusammen: "So ein Quatsch. Aber von dem habe ich auch nichts anderes erwartet. Eine Fußgängerzone ist kein Supermarkt und sollte auch nicht versuchen, einer zu sein. Wer will denn mit dem Einkaufswagen durch die Stadt schlendern? Eine gesunde Innenstadt lebt von der Mischung. Am besten würde man auch Firmen dazu bringen sich in der Stadt anzusiedeln, wie zum Beispiel Banken, Versicherungen und so weiter, wo Angestellte in der Pause in der Mittagspause gerade mal was Essen gehen beziehungsweise nach der Arbeit was Einkaufen gehen."

Holger Frenzel hält die Zeit noch nicht reif für harsche Kritik. "Wenigstens macht sich jemand Gedanken über Zweibrücken!", verteidigt er Mario Facco. "Und bevor das Konzept nicht präsentiert ist, sollte man sich mit (polemischer) Kritik doch bitteschön zurückhalten."